Das Unternehmen schreibt seit 2017 Nachhaltigkeitsberichte und will nun nach VSME berichten. „Seit August 2025 sind wir zudem EMAS-validiert“, freut sich Gobs.
„EMAS gibt uns den roten Faden für die Praxis und hilft uns bei unseren Zielsetzungen und Maßnahmen.“ Es wurden ein Team, Prozesse, Strukturen aufgebaut, eine Umweltpolitik verankert, alle Abteilungen und Partner eingebunden und geschult. „Über die ganze Wertschöpfungskette weiß so jeder seinen Beitrag zu leisten, alle ziehen an einem Strang.“
Scope-3-Emissionen weiter senken
Auf diese Weise hat LaSelva einiges erreicht: An den deutschen Standorten kommt der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen, dabei im Lager zu rund 50 Prozent aus der eigenen Photovoltaikanlage. Für die Wärmeversorgung wird Biogas genutzt. Der Fuhrpark ist bereits zur Hälfte auf Elektromobilität umgestellt. „Das alles spart erheblich CO2“, betont Gobs. Der nächste Schritt sei, die nicht direkt vom Unternehmen verursachten Treibhausgase, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen (Scope-3-Emissionen), weiter zu senken.
Schutz für Vögel und Oktopusse
Im sozialen und kulturellen Bereich legt LaSelva Wert auf faire Lieferketten und eine gute Bezahlung der Saisonarbeiter, setzt sich für Umweltbildung und Kunst ein, finanziert Schutzgebiete für Oktopusse, realisiert Aufforstungs- und Vogelschutzmaßnahmen und Vielfalt im Landbau.
„Wir werden resilienter“
„Die mit den Zertifikaten und Berichten einhergehende Mess- und Belegbarkeit macht uns glaub- und vertrauenswürdig, stärkt unsere Marke und schlussendlich auch unsere Wettbewerbsfähigkeit“, fasst Gobs zusammen. „Wir sparen zudem Kosten, werden wie etwa in der Stromversorgung autarker und stärken unseren Anbau im Hinblick auf den Klimawandel. Wir werden resilienter.“ Sie betont: „Nachhaltigkeit lohnt sich vielfach.“