Über 12 Milliarden Euro Umsatz im Ausland erzielt / Aufruf zu Bayerischem Exportpreis
Insgesamt lag der Umsatz der Industriebetriebe im Landkreis München, die zusammen mehr als 33.000 Beschäftigte zählten, bei 17,5 Milliarden Euro. Der im Ausland erzielte Umsatzanteil lag damit im Jahr 2025 bei 71,2 Prozent – ein Plus von fast fünf Prozentpunkten gegenüber der Exportquote des Jahres 2024. Bayernweit legte die Exportquote um leichte 0,3 Prozentpunkte zu, in ganz Oberbayern ging sie dagegen um 1,2 Prozentpunkte zurück.
„Die Beliebtheit von Produkten ‚Made in Bavaria‘ bleibt weltweit ungebrochen. Während viele Unternehmen aufgrund der Wirtschaftskrise eine fehlende Inlandsnachfrage beklagen, erweist sich das Auslandsgeschäft als stabiler Anker für die Wirtschaft“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl.
Als Exportschlager bewährten sich erneut Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Zu den fünf wichtigsten Exportländern für den Freistaat zählten im vergangenen Jahr die USA, Österreich, Frankreich, Italien und China.
Die IHK weist auf den Exportpreis Bayern 2026 hin, der dieses Jahr zum 19. Mal vergeben und von den bayerischen IHKs, Handwerkskammern und Bayern International mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium veranstaltet wird. Noch bis zum 31. Juli können sich innovative, exportstarke Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten bewerben. Weitere Informationen unter www.exportpreis-bayern.de.
Hinweis an die Redaktionen: Basis für die Exportzahlen ist der Jahresbericht „Verarbeitendes Gewerbe in Bayern“ des Bayerischen Landesamts für Statistik auf Grundlage der Meldungen von Industriebetrieben mit mehr als 20 Beschäftigten.