Pressemeldung vom 14.07.2026

Exportgeschäft bleibt tragende Stütze für Wirtschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck

Das Exportgeschäft bleibt eine tragende Stütze für die Wirtschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck: Wie die IHK für München und Oberbayern mitteilt, haben die 86 erfassten Industriebetriebe in der Region im vergangenen Jahr einen Auslandsumsatz von 680 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind 7,5 Prozent weniger als noch im Jahr 2024.

Jeder zweite Euro im Ausland erwirtschaftet / Aufruf zu Bayerischem Exportpreis

Insgesamt lag der Umsatz der Industriebetriebe im Landkreis Fürstenfeldbruck, die zusammen 6.100 Beschäftigte zählten, bei rund 1,4 Milliarden Euro. Der im Ausland erzielte Umsatzanteil lag damit im Jahr 2025 bei 50,3 Prozent – das sind 1,7 Prozentpunkte weniger als noch im Jahr 2024. Trotzdem erwirtschaftet die Industrie im Landkreis Fürstenfeldbruck weiterhin jeden zweiten Euro im Ausland.

„Die Beliebtheit von Produkten ‚Made in Bavaria‘ bleibt weltweit ungebrochen. Während viele Unternehmen aufgrund der Wirtschaftskrise eine fehlende Inlandsnachfrage beklagen, erweist sich das Auslandsgeschäft als stabiler Anker für die Wirtschaft“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl.

Als Exportschlager bewährten sich erneut Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Zu den fünf wichtigsten Exportländern für den Freistaat zählten im vergangenen Jahr die USA, Österreich, Frankreich, Italien und China.

Die IHK weist auf den Exportpreis Bayern 2026 hin, der dieses Jahr zum 19. Mal vergeben und von den bayerischen IHKs, Handwerkskammern und Bayern International mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium veranstaltet wird. Noch bis zum 31. Juli können sich innovative, exportstarke Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten bewerben. Weitere Informationen unter www.exportpreis-bayern.de.

Hinweis an die Redaktionen: Basis für die Exportzahlen ist der Jahresbericht „Verarbeitendes Gewerbe in Bayern“ des Bayerischen Landesamts für Statistik auf Grundlage der Meldungen von Industriebetrieben mit mehr als 20 Beschäftigten.

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