Über 2.400 IHK-Ausbildungsbetriebe setzen auf eigenen Fachkräftenachwuchs
„In einem zunehmend angespannten Arbeitsmarkt bietet die Berufsausbildung unseren Jugendlichen weiterhin ausgezeichnete berufliche Perspektiven und ist die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit,“ betont Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. „Über 2.400 Münchner Betriebe setzen weiterhin konsequent auf die Ausbildung ihres eigenen Fachkräftenachwuchses. So können sie die Lücken, die durch den Wechsel der Babyboomer in den Ruhestand entstehen, passgenau nachbesetzen“, sagt der IHK-Chef. Gößl verweist aber auch darauf, dass 2025 jeder zweite IHK-Ausbildungsbetrieb in Bayern laut einer Umfrage nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen konnte. Häufig fehlten geeignete Bewerbungen; zum Teil erhielten die Betriebe keine einzige.
Bei den neuen Ausbildungsverträgen wurden 3.210 in kaufmännischen und 1.369 in technischen Berufen abgeschlossen. Der beliebteste Ausbildungsberuf bei den jungen Männern ist der Fachinformatiker und bei den jungen Frauen die Kauffrau für Büromanagement. Die Top 3 der IHK-Ausbildungsberufe in München sind Kaufleute für Büromanagement, Einzelhandelskaufleute und Fachinformatiker.
Insgesamt gibt es mehr als 200 verschiedene IHK-Berufe, in denen junge Erwachsene eine Ausbildung absolvieren können. In München bilden derzeit 2.417 IHK-zugehörige Betriebe aus. Sie stehen für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse in der dualen Berufsausbildung.