Mehr als 200 IHK-Ausbildungsbetriebe setzen auf eigenen Fachkräftenachwuchs
„In einem zunehmend angespannten Arbeitsmarkt bietet die Berufsausbildung unseren Jugendlichen weiterhin ausgezeichnete berufliche Perspektiven und ist die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit,“ betont Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. „Über 200 Betriebe im Landkreis setzen weiterhin konsequent auf die Ausbildung ihres eigenen Fachkräftenachwuchses. So können sie die Lücken, die durch den Wechsel der Babyboomer in den Ruhestand entstehen, passgenau nachbesetzen“, so der IHK-Chef. Gößl verweist aber auch darauf, dass 2025 jeder zweite IHK-Ausbildungsbetrieb in Bayern laut einer Umfrage nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen konnte. Häufig fehlten geeignete Bewerbungen; zum Teil erhielten die Betriebe keine einzige.
Bei den neuen Ausbildungsverträgen wurden im Landkreis 192 kaufmännische und 284 in technischen Berufen abgeschlossen. Im Landkreis Altötting ist bei den jungen Männern der Chemikant der beliebteste IHK-Beruf, bei den jungen Frauen die Kauffrau für Büromanagement. Die Top 5 der IHK-Ausbildungsberufe sind Chemikantinnen und Chemikanten, Industriemechanikerinnen und Industriemechaniker, Verkäuferinnen und Verkäufer, Kaufleute für Büromanagement sowie die Chemielaborantinnen und Chemielaboranten. Es gibt mehr als 200 verschiedene IHK-Berufe, in denen junge Erwachsene eine Ausbildung absolvieren können.
Die IHK steht für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse in der dualen Berufsausbildung.