Pressemeldung vom 15.07.2026

Exportgeschäft bleibt wichtige Stütze für Wirtschaft im Landkreis Eichstätt

Das Exportgeschäft bleibt eine wichtige Stütze für die Wirtschaft im Landkreis Eichstätt: Wie die IHK für München und Oberbayern mitteilt, haben die 103 statistisch erfassten Industriebetriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen Auslandsumsatz von rund 680 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind etwa fast fünf Prozent mehr als im Jahr 2024. Ein Teil der Umsatzsteigerungen dürfte eine direkte Folge von steigenden Energie-, Produktions- und Lohnkosten sowie Wechselkurseffekten sein.

680 Millionen Euro Umsatz im Ausland erzielt / Aufruf zu Bayerischem Exportpreis

Insgesamt lag der Umsatz der Industriebetriebe im Landkreis Eichstätt, die zusammen fast 11.700 Beschäftigte zählten, bei 2,26 Milliarden Euro. Der im Ausland erzielte Umsatzanteil lag damit im Jahr 2025 bei 30 Prozent – ein leichtes Plus von etwa 0,7 Prozentpunkten gegenüber der Exportquote des Jahres 2024.

„Die Beliebtheit von Produkten ‚Made in Bavaria‘ bleibt weltweit ungebrochen. Während viele Unternehmen aufgrund der Wirtschaftskrise eine fehlende Inlandsnachfrage beklagen, erweist sich das Auslandsgeschäft als stabiler Anker für die Wirtschaft“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl.

Als Exportschlager bewährten sich erneut Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Zu den fünf wichtigsten Exportländern für den Freistaat zählten im vergangenen Jahr die USA, Österreich, Frankreich, Italien und China.

Die IHK weist auf den Exportpreis Bayern 2026 hin, der dieses Jahr zum 19. Mal vergeben und von den bayerischen IHKs, Handwerkskammern und Bayern International mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium veranstaltet wird. Noch bis zum 31. Juli können sich innovative, exportstarke Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten bewerben. Weitere Informationen unter www.exportpreis-bayern.de

Hinweis an die Redaktionen: Basis für die Exportzahlen ist der Jahresbericht „Verarbeitendes Gewerbe in Bayern“ des Bayerischen Landesamts für Statistik auf Grundlage der Meldungen von Industriebetrieben mit mehr als 20 Beschäftigten.

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