Pressemeldung vom 19.05.2026

Ergebnisse der IHK-Wahl 2026 liegen vor

Die IHK für München und Oberbayern hat die Wahl der IHK-Vollversamm­lung sowie von 20 IHK-Regionalausschüssen abgeschlossen. Insgesamt stellten sich 649 Kandidatinnen und Kandidaten für 66 per Direkt­wahl gewählte Sitze in der IHK-Vollversammlung sowie für 350 Mandate in den IHK-Regionalausschüssen in ganz Oberbayern zur Wahl. Insgesamt wurden 45.845 Stimmen abgegeben, dies entspricht dem zweitbesten Ergebnis bei einer Wahl der IHK München. Insgesamt waren über 400.000 Unternehmen zur Stimmabgabe aufgerufen.

Konstituierende Vollversammlung wählt IHK-Präsidium am 8. Juli

Der Anteil der direkt gewählten Unterneh­mer­innen in der IHK-Vollversammlung hat sich im Vergleich zur vorherigen Wahl im Jahr 2021 von 52 auf 42 Prozent verringert. Der Alters­durchschnitt des Gremiums legte leicht von 48 auf 49 Jahre zu. Ihre finale Zusammensetzung stellt die IHK-Vollversammlung erst am 8. Juli fest, da bis dahin die Vorsitzenden der IHK-Regionalausschüsse gewählt werden, die ebenfalls satzungsgemäß in die Vollversammlung einziehen. Zusätzlich wählen 13 größere Regionalausschüsse noch ein weiteres Vollversammlungsmitglied aus ihren Reihen, um die regionale Wirtschaft angemessen in München zu vertreten.

IHK-Präsident i.V. Peter Inselkammer hat den Wiedereinzug in die IHK-Vollversammlung geschafft. Sechs weitere bisherige Präsidiumsmitglieder sind ebenfalls auf direktem Weg wieder in die IHK-Vollversammlung gewählt. Drei bisherige Präsidiumsmitglieder waren nicht mehr zur Wahl angetreten. Das neue Präsidium wählt die IHK-Vollversammlung in ihrer konstituierenden Sitzung am 8. Juli. Die IHK-Vollversammlung entscheidet über die Leitlinien der IHK-Arbeit und bezieht Positionen im Namen der oberbayerischen Wirtschaft. Außerdem beschließt sie den IHK-Haushalt und legt die Höhe der Beiträge fest.

Die IHK-Wahl findet alle fünf Jahre statt. Alle gewählten Kandidatinnen und Kandidaten sind unter www.ihkwahl2026.de aufgeführt. Die gesetzliche Aufgabe der IHK ist es, das Gesamt­interesse der Gewerbetreibenden ihrer Region wahrzunehmen, für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft zu wirken und aktuell über 90 vom Staat übertragene öffentliche Aufgaben zu erfüllen.

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