417.000 Unternehmen mit Stimmrecht / Kandidatenportal jetzt online
Die IHK-Regionalausschüsse setzen sich als gewählte Vertretungen der Wirtschaft auf Landkreisebene für die Interessen der Betriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen gegenüber der Kommunalpolitik, Behörden und Öffentlichkeit ein.
95 Kandidaten bewerben sich sowohl um einen Sitz in ihrem IHK-Regionalausschuss als auch in der IHK-Vollversammlung, das höchste Organ der IHK für München und Oberbayern. 86 Unternehmerinnen und Unternehmer kandidieren ausschließlich für die Vollversammlung. In ganz Oberbayern stellen sich 181 Kandidaten für die Vollversammlung zur Wahl. Diese zählt bis zu 104 Mitglieder, unter ihnen auch die Vorsitzenden der 20 Regionalausschüsse. Aufgabe der Vollversammlung ist es, die Richtlinien der IHK-Arbeit zu bestimmen, darunter auch wirtschaftspolitische Positionen, welche die IHK München auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene vertritt.
„Dass so viele Unternehmerinnen und Unternehmer Interesse am Ehrenamt haben und sich zur IHK-Wahl haben aufstellen lassen, ist ein starkes Signal für das Grundprinzip der IHK: Wirtschaft in Eigenverantwortung. Auch angesichts der wirtschaftlich angespannten Lage gibt das enormen Rückenwind für unsere Arbeit“, sagt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern.
In ganz Oberbayern sind rund 417.000 IHK-Mitgliedsunternehmen wahlberechtigt. Sie stimmen zwischen dem 13. April und 11. Mai 2026 online oder per Brief über die Mitglieder der IHK-Vollversammlung und ihres IHK-Regionalausschusses ab. Die konstituierenden Sitzungen der 20 neuen IHK-Regionalausschüsse mit Wahl der neuen Vorsitze ist für den Juni geplant. Die neu gewählte IHK-Vollversammlung kommt zum ersten Mal am 8. Juli zusammen und wählt dann ein neues Präsidium. Die bevorstehende Wahlperiode dauert bis Mitte 2031.
Informationen über die Kandidatinnen und Kandidaten sind auf dem IHK-Kandidatenportal unter www.ihkwahl2026.de abrufbar.