Feine Auswahl an Naturgarnen
Mit Qualitätsanspruch und einer breiten Palette an Marken hat sich das „Ridikül“ einen Namen gemacht. Wandregale vollgestopft mit bunten Kunstfaser-Knäueln gibt es hier keine. Dafür eine große Auswahl an ausgesuchten Naturgarnen aus nachhaltiger Produktion sowie ergänzende Produkte, liebevoll präsentiert nach dem Motto weniger ist mehr.
Was dem Laden auch entgegenkommt: Das Stricken hat – nicht zuletzt durch Influencerinnen auf Social Media – längst sein angestaubtes Image verloren. So generierte das „Ridikül“ schnell Reichweite. Wie fix das ging, darüber sind die Inhaberinnen selbst erstaunt. Ihre Kunden kommen nicht nur aus Dachau und München, sondern aus Ingolstadt, Stuttgart oder sogar Bayreuth. Darunter viele junge Strickanfänger, die weg vom Handy und hin zu mehr Kreativität wollen.
Probestricken im Laden
Fachkundige Beratung steht an erster Stelle für das Duo im „Ridikül“, das jedes seiner Garne mindestens durch Maschenproben kennt. Bei Zweifeln, ob Garn und Projekt zusammenpassen, raten sie zum Probestricken direkt im Laden. Am ovalen Tisch mit Büchern und Magazinen kann man sich zudem bei einem Kaffee Inspirationen holen.
Workshops mit Strickfluencerinnen
Durch Newsletter, den Aufbau einer Community auf Instagram oder über die wöchentlichen Stricktreffs bleibt das „Ridikül“ im Gespräch. Workshops mit bekannten Strickfluencerinnen sind teilweise in wenigen Stunden ausgebucht.
Erweiterung geplant
Auf die Frage, was außer dem geplanten Onlineshop (Click & Collect) noch für 2026 ansteht, fangen die beiden an zu lachen. „Als wir den Mietvertrag unterschrieben hatten, hat Michaela geträumt, dass wir den Laden nebenan mit dazunehmen“, so Bauer. Tatsächlich steht dieser nun leer. Den Platz können sie gut gebrauchen, mit ihrem Vermieter sind sie sich über den Umbau einig. Und so darf man dem „Ridikül“ demnächst im doppelten Sinne zum Durchbruch gratulieren.