Aus Betrieben im Landkreis Landsberg am Lech wurden geehrt:
- Carmen Schwarz (Industriekauffrau, DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA)
- Alexandra Schwarz (Informatikkauffrau, Hilti GmbH Industriegesellschaft für Befestigungstechnik)
- Leo Drössler (Kaufmann für Dialogmarketing, Hilti GmbH Industriegesellschaft für Befestigungstechnik)
- Marcus Holzer (Mechatroniker, Hirschvogel Umformtechnik GmbH)
Die IHK AusbildungsScouts gibt es inzwischen seit über zehn Jahren. Sie sind Azubis aus IHK-Ausbildungsbetrieben in der Region, die an den Schulen Jugendliche über ihre Berufsausbildung informieren. Sie stellen in den Klassen die Berufe vor, die sie erlernen, und sie berichten von ihrem Ausbildungsalltag in Berufsschule und Betrieb. Und immer stehen auch die Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die sich jungen Erwachsenen nach dem Ausbildungsabschluss bieten, im Mittelpunkt des Austauschs.
Florian Kaiser, Abteilungsleiter Berufliche Ausbildung bei der IHK für München und Oberbayern, dankte den jungen Erwachsenen für ihren Einsatz als Botschafterinnen und Botschafter der dualen Berufsausbildung: „Wenn es um die Berufsorientierung in den höheren Klassenstufen geht, seid Ihr inzwischen aus nahezu allen oberbayerischen Schulen nicht mehr wegzudenken. Ihr seid bei Schülerinnen und Schülern äußerst beliebt, denn sie finden nichts besser und authentischer, als sich mit Gleichaltrigen über das wichtige Zukunftsthema Berufswahl auszutauschen. Es ist großartig, wie Ihr sie mit Eurer Begeisterung für eine duale Berufsausbildung ansteckt.“
Laut Kaiser haben die IHK Ausbildungsscouts allein in den vergangenen zwölf Monaten auf fast 60 Veranstaltungen wie Ausbildungsmessen und Berufsinfoabenden in den Schulen über 4.000 interessierte Jugendliche erreicht. Sie haben außerdem rund 570 Klassen mit etwa 14.000 Schülern besucht und den Jugendlichen vor Augen geführt, warum eine Ausbildung Spaß macht und welche ausgezeichneten Chancen und beruflichen Perspektiven sie bietet.
Inzwischen spüre Kaiser zufolge fast jeder Betrieb einen Mangel an Fachkräften und setze deshalb verstärkt auf die Ausbildung von eigenem Fachkräftenachwuchs. Er betonte: „Mit Eurem unermüdlichen Einsatz und der Überzeugungsarbeit, die Ihr für die duale Ausbildung leistet, seid Ihr ein Eckpfeiler der Berufsorientierung. Mit jedem Schüler, den Ihr dazu motiviert, sich für eine Ausbildung zu bewerben, helft Ihr, den Fachkräftemangel in der Wirtschaft ein Stück weit abzumildern.“ Kaiser dankte nicht nur den Scouts für ihre Teilnahme am Projekt, sondern ein großes Lob ging auch an die Ausbildungsbetriebe, die das Projekt unterstützen und damit zeigen, wie smarte Berufsorientierung aussehen kann. Am Ende profitieren alle davon: Schüler, Schulen, Ausbildungsbetriebe und die Azubis selbst.
Die bayernweite Kampagne „IHK AusbildungsScouts“ läuft seit Sommer 2015 und ist ein gemeinsames Projekt der bayerischen IHKs und des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. In eintägigen Seminaren und Coachings bei den Schuleinsätzen bereitet die IHK interessierte Azubis auf ihre Rolle als Botschafter für die Berufsausbildung vor. Die Scouts lernen, interessant zu präsentieren, sicher vorzutragen und ihre Zuhörer aktiv einzubinden. Zudem werden Inhalte für die sozialen Medien wie zum Beispiel Posts für den Instagram-Kanal „ihkausbildungsscouts“ erstellt.
Seit dem Kampagnenstart 2015 haben in Oberbayern rund 2.100 IHK AusbildungsScouts über 94.000 Schülerinnen und Schüler in rund 4.500 Schulklassen besucht und ihnen von der Automobilkauffrau bis zum Zerspanungsmechaniker über 90 verschiedene Berufe vorgestellt. Aktuell sind fast 500 Scouts aus über 200 Unternehmen im Projekt aktiv.
Ansprechpartnerin für interessierte Azubis, Schulen und Ausbildungsbetriebe im Landkreis Landsberg Am Lech ist Sabrina Roger (sabrina.roger@muenchen.ihk.de). Es werden Scouts für alle IHK-Ausbildungsberufe und neue Schulen gesucht, die beim Projekt mitmachen wollen. Mehr Informationen unter https://ihk-ausbildungsscouts.de.
Bildunterschrift: IHK-Regionalkoordinatorin Sabrina Roger, Leo Drössler, Carmen Schwarz, Alexandra Schwarz, Marcus Holzer und Florian Kaiser von der IHK München (Copyright: Balk / IHK)