Bautechnische Konstrukteur/-innen sind in Architektur- und Ingenieurbüros, auf Bauämtern und bei großen Baufirmen tätig. Ihr Arbeitsort ist in der Regel das Büro. Es kommt aber auch vor, dass sie Baustellen besuchen, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Zu den wichtigsten Tätigkeiten gehören:
- Erstellung von Zeichnungen und Konstruktionsplänen für Gebäude, Brücken oder Straßen (z. B. Grundrisse, Ansichten und Detailzeichnungen) unter Berücksichtigung technischer Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben
- Berechnungen (z. B. von benötigtem Baumaterial, Kosten)
- Bereitstellung technischer Unterlagen
- Überwachung und Kontrolle der Bauvorhaben
- Überwachung von Termin- und Budgetvorgaben
- Verwaltung und Sicherung von Daten
- Arbeiten an und mit BIM Modellen
Während der Ausbildung müssen Auszubildende zur Ergänzung der im Ausbildungsrahmenplan bezeichneten Fertigkeiten und Kenntnisse den Ablauf von Bauprojekten durch ein sechswöchiges Baustellenpraktikum, z.B. durch Baubegehungen kennen lernen.
Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Im dritten Lehrjahr spezialisieren sich angehende Bautechnische Konstrukteur/-innen auf einen der Schwerpunkte Architektur, Ingenieurbau oder Tief-, Verkehrswege- und Landschaftsbau. Auszubildende erhalten während der gesamten Ausbildungszeit eine
angemessene Vergütung
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