Neues Rathausbündnis legt wichtige Grundsteine fest
Der Fokus auf die städtischen Finanzen, auf Haushaltsdisziplin, mehr Behördeneffizienz und bessere Verwaltungsstrukturen ist aus Sicht der IHK ein überaus wichtiges Signal. Kürzere Wartezeiten und schnellere Behördenverfahren durch massive Digitalisierung könnten sowohl zu dringend notwendigen Kosteneinsparungen in der Verwaltung führen als auch spürbare Erleichterungen für Betriebe in allen Branchen bedeuten.
Die IHK sieht insgesamt ermutigende Zeichen, dass im Rathaus neuer Schwung und Pragmatismus einziehen, was besonders im Bereich Wohnungsbau, aber auch in der Verkehrspolitik dringend notwendig sei. Die IHK unterstreicht zudem, dass die neue Rathauskoalition die Olympiabewerbung Münchens als langfristige, strategische Chance der Stadt- und Infrastrukturentwicklung begreift und nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid vom Oktober 2025 weiter mit aller Kraft unterstützen wird.
Die IHK-Standortumfrage 2025 hatte gezeigt, dass die Zufriedenheit der Betriebe mit der Infrastruktur, mit den Standortkosten und der Verwaltung in der Landeshauptstadt bröckelt. Besonders beim Thema Staus, Baustellen und Parkraumkonzepte sind die Betriebe unzufrieden. Außerdem stehen ein leistungsfähiger ÖPNV und eine serviceorientierte, digitale und schnelle Verwaltung ganz oben auf der Wunschliste der Wirtschaft.
Die IHK freut sich auf die inhaltliche Zusammenarbeit und den Austausch mit der neuen Stadtspitze für ein prosperierendes und lebenswertes München. Der Startschuss dafür fällt bereits kommende Woche mit einem ersten Besuch von IHK-Präsident i.V. Peter Inselkammer und IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl beim Neu-OB Dominik Krause (Grüne).
Die IHK vertritt 135.000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen mit Sitz in München – von Kleingewerbetreibenden über den Mittelstand bis zu DAX-Konzernen.