Ein Kandidierender bewirbt sich sowohl um einen Sitz im IHK-Regionalausschuss als auch in der IHK-Vollversammlung, dem höchsten Organ der IHK für München und Oberbayern. Vier Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Landkreis kandidieren ausschließlich für die Vollversammlung. In ganz Oberbayern stellen sich 181 Kandidaten für die Vollversammlung zur Wahl. Diese zählt bis zu 104 Mitglieder, unter ihnen auch die Vorsitzenden der 20 IHK-Regionalausschüsse. Aufgabe der Vollversammlung ist es, die Richtlinien der IHK-Arbeit zu bestimmen, zum Beispiel wirtschaftspolitische Positionen, welche die IHK München auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene vertritt.
„Dass so viele Unternehmerinnen und Unternehmer Interesse am Ehrenamt haben und sich zur IHK-Wahl haben aufstellen lassen, ist ein starkes Signal für das Grundprinzip der IHK: Wirtschaft in Eigenverantwortung. Die angespannte wirtschaftliche Lage macht es umso wichtiger, die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer im Landkreis gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten“, sagt Jochen Wiegmann, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Region München.
In ganz Oberbayern sind rund 417.000 IHK-Mitgliedsunternehmen wahlberechtigt, darunter etwa 16.000 Unternehmen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Sie stimmen zwischen dem 13. April und 11. Mai 2026 online oder per Brief über die Mitglieder der IHK-Vollversammlung und der IHK-Regionalausschüsse ab. Die konstituierende Sitzung des neuen IHK-Regionalausschusses Fürstenfeldbruck mit Wahl des Vorsitzes ist für den 9. Juni geplant. Die IHK-Vollversammlung kommt zum ersten Mal am 8. Juli zusammen und wählt dann ein neues Präsidium. Die bevorstehende Wahlperiode dauert von 2026 bis Mitte 2031.