IHK Ratgeber

Corona - Auswirkungen der Pandemie auf das internationale Geschäft

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Grenzen zu, Lieferketten gestört - Covid-19 wirkt sich stark auf das internationale Geschäft aus. Hier erfahren Sie, was bei Zoll, Messen und in den einzelnen Ländern zu beachten ist.

Inhalt

Länder-, Reise- und Quarantäneinformationen zu Corona

++ Aktuell++ Neufassung der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) vom 28.09.2021 tritt am 30.09.202 in Kraft

Was ist neu seit der Neufassung der Verordnung vom 28. September 2021?

Die Neufassung der Coronavirus-Einreiseverordnung tritt am 30. September 2021 in Kraft. Die Coronavirus-Einreiseverordnung bleibt inhaltlich im Wesentlichen unverändert. Für die Absonderungspflicht gilt Folgendes:

  • Die Einreisequarantänepflicht kann nunmehr bis einschließlich zum 10. November 2021 angewendet werden.

Die Neufassung der Coronavirus-Einreiseverordnung tritt am 1. August 2021 in Kraft.

Was ist neu?

1. Ausweisung von Risikogebieten:

Risikogebiete werden ab dem 1. August 2021 in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete entfällt.

2. Nachweispflicht:

  • Ab dem 1. August 2021 sind alle Einreisenden – unabhängig davon, ob sie sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nicht – verpflichtet, bei Einreise über einen Nachweis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus (Impf-, Test-, Genesenennachweis) zu verfügen.
  • Hinweis: Die strenge Testpflicht für Einreisende nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet besteht fort.
  • Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit.

3. Einreisequarantäne:

  • Die Absonderungspflicht gilt vorerst bis zum 30.09.2021.
  • Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch.

Corona-Einreiseverordnung: Quarantäne-Regelungen bei Einreise bis zum 10.09.2021 verlängert und inhaltlich angepasst (tritt am 28.07.2021 in Kraft)

Änderungen bei Quarantäne-Regelungen:

  • Wird ein Virusvariantengebiet nach der Einreise und während der 14-tägigen Absonderung zum Hochinzidenzgebiet gestuft, gelten die Regelungen für Hochinzidenzgebiete. Das heißt: Freitestungsmöglichkeit ab dem fünften Tag beziehungsweise keine Quarantäne für Geimpfte und Genesene. Zudem endet die Einreise-Quarantäne künftig, wenn das betroffene Gebiet während des Absonderungszeitraums komplett ausgestuft wird.
  • Bei Einreise aus Virusvariantengebieten gilt die Quarantäne künftig nicht, wenn die einreisende Person mit einem Impfstoff geimpft ist, der gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, aufgrund derer die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist.

Waren- und Dienstleistungsverkehr in Coronazeiten

Das Corona-Virus bestimmt weiterhin das Weltgeschehen. Kaum ein Land ist nicht von der Präsenz oder Gefahr der Pandemie betroffen. Entsprechend haben die Regierungen rund um den Globus Maßnahmen ergriffen. Mittlerweile wurden diese in einigen Staaten wieder gelockert. Andere Staaten, die erst später oder stärker betroffen waren, sind weiterhin sehr restriktiv – insbesondere in Bezug auf die Einreise aus dem Ausland.

So ist der freie Dienstleistungs- und Warenverkehr in der EU weitestgehend wieder hergestellt. Unternehmen, die Auslandsgeschäfte mit Drittländern tätigen, sind jedoch oftmals noch mit sehr unterschiedlichen Beschränkungen und Verboten konfrontiert.

Informationen darüber, ob und wie Geschäfte im Zielland möglich sind, welche Corona-bedingten Regeln vor Ort und unterwegs zu beachten sind sowie nützliche weiterführende Links haben wir für Sie im Außenwirtschaftsportal Bayern unter www.weltweit-erfolgreich.de im Infokasten #Corona-Krise zusammengestellt.

Sonderregelungen für Persönliche Schutzausrüstungen (PSA)

Neue Exportgarantien des Bundes

Zoll & Außenwirtschaftsrecht - Corona-Auswirkungen

Lieferketten in Zeiten von Corona

Unsere Wirtschaft ist von internationalen Lieferketten geprägt. Vorprodukte aus dem in- und außereuropäischen Ausland zu beziehen, ist heute Standard. Aber durch die Corona-Pandemie laufen diese Lieferketten nicht mehr rund. Unternehmen stehen vor Lieferengpässen, sei es durch Produktionsausfälle bei Lieferanten oder Einschränkungen in der Logistik. Lesen Sie unsere Tipps, wie Sie bei gestörten oder unterbrochenen Lieferketten richtig reagieren:

Corona und Messen

Die derzeit auf Grund von COVID-19 erlassenen Reise- und Versammlungsbeschränkungen haben massive Auswirkungen auf die weltweite Planung und Durchführung von Messen. Viele Messen wurden bereits abgesagt oder verschoben.

Die Bundesregierung und die bayerische Staatsregierung unterstützen die betroffenen Unternehmen von Bundes- oder Ländergemeinschaftsständen, sowohl im Fall von Absagen und Verschiebungen als auch durch vereinfachte Rücktrittsmöglichkeiten bei zukünftigen Messen.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite des Verbandes der deutschen Messewirtschaft (AUMA) sowie bei Bayern International.

AUMA: https://www.auma.de/de/medien/meldungen/corona-virus

Bayern International: https://www.bayern-international.de/wir-ueber-uns/statement-zum-coronavirus/

Aktuelle Meldungen zu den bayerischen Messebeteiligungen finden Sie hier‎

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