Von Sabine Hölper, 2/2026
Geben ist seliger denn nehmen – schon die Autoren der Bibel wussten, dass Großzügigkeit glücklich macht. Das gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen und Selbstständige. Drei Viertel aller Unternehmen in Bayern engagieren sich für das Gemeinwohl, so das bayerische Sozialministerium ganz aktuell. Sie leisten Geld- und Sachspenden, stellen Beschäftigte frei oder Räume bereit, unterstützen Sportvereine, Kulturprojekte, Umweltinitiativen oder Mentoringprogramme. Dabei bringen sich nicht nur große Unternehmen, sondern auch kleine Firmen und Selbstständige vielfach gesellschaftlich ein.
Eine besondere und stetig wachsende Form des unternehmerischen Engagements ist dabei das Corporate Volunteering: Es bezeichnet Aktivitäten, bei denen Mitarbeitende aller Ebenen mit ihrer Zeit oder ihrem Wissen gemeinnützige Projekte, die über das reguläre Geschäft hinausgehen, unterstützen. Gemeinnützige Einrichtungen haben durch das Engagement der Unternehmen zugleich die Möglichkeit, Projekte umzusetzen, für die ihnen sonst die personellen Mittel fehlen.
Dienst am Anderen
„Die sich engagierenden Firmen leisten damit stets auch einen Beitrag zur Lösung sozialer und ökologischer Herausforderungen“, erläutert Andri König, Referent Nachhaltigkeit bei der IHK für München und Oberbayern. Gleichzeitig wirkt sich das Engagement positiv auf das Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit aus, macht so attraktiv für Kunden und Partner und verbessert nicht zuletzt die Mitarbeiterzufriedenheit. „Einen guten Zweck zu unterstützen, gibt allen ein gutes Gefühl“, so König.