Leidenschaft für die Gastronomie
Ein Mentor überließ ihm für wenig Miete eine Wohnung und unterstützte ihn immer wieder. Der junge Mann suchte sich schnell Arbeit in verschiedenen Cafés. Dort entdeckte er seine Leidenschaft für die Gastronomie und begann eine Ausbildung zum Restaurantfachmann, die er abbrechen musste – wegen Corona und weil er sich in der Berufsschule schwertat. An seinem Traum, ein eigenes Café zu eröffnen, hielt er trotzdem fest.
Abwechslungsreiche Speisekarte
„Ich habe versucht, viel zu lernen, ich bin noch jung“, machte sich Hariri damals Mut. Er besuchte einen berufsbezogenen Deutschkurs und ließ sich beraten, wie man sich selbstständig macht und einen Gründungszuschuss bekommt. Als er 2024 im damals türkischen „Lieblingscafé“ einen Kaffee trank, fragte ihn die Besitzerin, ob er noch auf der Suche war, sie wolle verkaufen. Der Verkauf war schnell ausgehandelt, Hariri übernahm den Laden und fand eine Wohnung für seine Familie im gleichen Haus.
Der glückliche Besitzer des neuen „Lieblingscafés“ möchte noch einiges umbauen und eine abwechslungsreiche Speisekarte einführen. „Es soll ein besonderes Café werden, mit freundlicher Atmosphäre und gutem Service“, nimmt er sich vor und will beweisen: „Wir sind hierher geflüchtet, aber wir sind auch gut.“