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Erfolge in aller Welt – der Exportpreis Bayern zeichnet erfolgreich exportierende KMU aus

Erfolge in aller Welt – der Exportpreis Bayern zeichnet erfolgreich exportierende KMU aus

© nmann77/Adobe Stock

Klein und stark

Seit fast 20 Jahren ist der Exportpreis Bayern eine begehrte Auszeichnung für Mittelständler. Bewerbungen für die nächste Runde sind ab Ende März 2026 möglich.

Von Daniel Boss, IHK-Magazin 1-2/2026

Hohe Zölle, geopolitische Krisen – die Rahmenbedingungen für internationale Geschäfte waren schon mal einfacher. Den bayerischen Unternehmen ist es dennoch gelungen, die bayerischen Exporte 2024 auf Vorjahresniveau zu halten: Waren im Wert von rund 226,3 Milliarden Euro wurden ausgeführt, darunter Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen sowie elektrische Ausrüstungen. Hauptzielländer waren nach den USA an der Spitze Österreich, die Volksrepublik China, Frankreich und Italien.

Natürlich sind am Exporterfolg viele namhafte Konzerne mit Sitz in Bayern beteiligt. Dass die hiesige Wirtschaft weltweit ein so hohes Ansehen genießt, ist aber auch den vielen kleinen und mittleren Unternehmen zu verdanken.

Kristallglas-Stele mit eingraviertem Exportpreis Bayern-Logo und 3D-Landschaftsgravur

Stele für Gewinner – der Exportpreis Bayern

Schon die Bewerbung lohnt sich

Um ihre Bedeutung öffentlich hervorzuheben, wurde 2007 der Exportpreis Bayern ins Leben gerufen. In Bayern ansässig? Weniger als 100 Mitarbeitende? Im internationalen Handel tätig? Wenn diese 3 Kriterien erfüllt sind, sollten Unternehmen über eine Bewerbung nachdenken. „Allein die Teilnahme zahlt sich aus“, betont Jessica de Pleitez, Ansprechpartnerin zum Exportpreis Bayern bei der IHK für München und Oberbayern. „Durch die Bewerbung werden die Kandidaten Teil eines exklusiven Netzwerks und können so wertvolle Kontakte knüpfen.“ Auf jeden Fall erhöhe sich der Bekanntheitsgrad des Unternehmens – selbst wenn es am Ende nicht zu den Siegern gehören sollte.

IHK-Info: Exportpreis Bayern 2026

Der Exportpreis Bayern prämiert herausragende Erfolge im internationalen Geschäft. Unternehmen mit höchstens 100 Vollzeitbeschäftigten können sich bewerben. Ihnen stehen 5 verschiedene Kategorien offen: Industrie, Handel, Dienstleistung, Handwerk und Genussland. Die Preisträger erhalten neben der Auszeichnung einen individuellen 2-minütigen Imagefilm über ihr Unternehmen in deutscher und englischer Sprache. Die Preisverleihung findet am 18. November 2026 in München statt. Die eingereichte Bewerbung ermöglicht den freien Eintritt zur IHK Trade & Connect am 19. November 2026. Bewerbungen für den Exportpreis können Unternehmen ab Ende März bis zum 31. Juli 2026 online einreichen.

Best Practice auch aus Oberbayern

Der Exportpreis wird 2026 zum 19. Mal vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gemeinsam mit den bayerischen IHKs (BIHK), der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern und in Zusammenarbeit mit Bayern International an kleine und mittlere Unternehmen verliehen, die erfolgreich in Auslandsmärkten aktiv sind. Ziel ist es, durch Best-Practice-Beispiele andere Betriebe zu inspirieren. In diesem Jahr konnte die Kabeltronik Arthur Volland GmbH in der Kategorie Handel den Sieg mit nach Denkendorf nehmen. „Wir sind gespannt auf viele weitere Unternehmensgeschichten, die von Ausdauer, Kreativität und innovativen Strategien erzählen“, so IHK-Expertin de Pleitez.

Das sind die Gewinner 2025 des Exportpreises Bayern – nach den 5 Kategorien:

  • Industrie: Buhmann Systeme GmbH, Weiler im Allgäu
  • Handel: Kabeltronik Arthur Volland GmbH, Denkendorf
  • Dienstleistung: Bühnenplanung Walter Kottke Ing. GmbH, Bayreuth
  • Handwerk: Martelleria Blechmanufaktur, Forstern
  • Genussland: Brauerei-Gasthof Kundmüller GmbH, Viereth-Trunstadt