Die Kundenseite betrachten
Seine Methode, von Kunden die „Hartmann-Methode“ genannt, liegt in der Betrachtung der Kundenseite: „Der Anbieter muss herausfinden, welchen Wert seine Arbeit aus Kundensicht hat.“ Er spricht dabei von „Wertsignalen“, die der (potenzielle) Kunde aussendet, und die die große Chance beinhalten, sich der Leistung angemessen zu positionieren. Vielfach läuft es aus Erfahrung des Buchautors und Beraters aber noch immer gegenteilig: „Selbstständige verkaufen sich oft unter Wert.“
Das liege vor allem daran, dass sie das wertschätzende Gespräch nicht suchen. Dies sollten sie sofort am Anfang einer Geschäftsbeziehung tun. Aber auch während der Zusammenarbeit oder nach Abschluss des Projekts gelte es, mit den Kunden zu sprechen.
Vergangene Höchstleistungen herausstellen
In einem solchen „Rückschaugespräch“ könne der Kunde verstehen, was man in der Vergangenheit Besonderes und Wertvolles geleistet hat. „Vielleicht hat der Auftragnehmer schneller oder besser als die anderen gearbeitet, vielleicht hat er anderweitig zusätzlichen Nutzen geschaffen“, sagt Hartmann. Ein weiterer positiver Aspekt dieser Gespräche: „Der Anbieter erhöht sein Selbstwertgefühl. Er kann für den Kunden noch bessere Optionen finden und ihm so noch wertvoller und wirkungsvoller helfen. Bessere Preise sind die Folge.“