Der kreative Kopf hinter dieser Idee ist Key-Account-Manager Sebastian Hoppe. Als die Messebranche während der Coronapandemie zum Stillstand kam, nutzte der gelernte Schreiner und studierte Objektdesigner die Gelegenheit, seine Vision einer systemisch gedachten Designlösung auf Basis transparenter Nachhaltigkeit zu realisieren.
Lösungen verständlich erklären
Damit war das neue Standkonzept geboren. Laut Hoppe soll woodï „eine aktive Kommunikationsrolle übernehmen – einerseits, um offen darzustellen, wo Prozesse noch nicht ideal laufen. Und andererseits, um zu zeigen, dass Veränderung möglich ist, wenn man bereit ist, sie umzusetzen.“
Überzeugungsarbeit ist nach wie vor erforderlich, denn die meplan-Kunden begegnen dem Thema Nachhaltigkeit je nach Branche, Tätigkeitsfeld und eigener Priorisierung sehr unterschiedlich. „Viele reagieren noch eher zurückhaltend, besonders dann, wenn ökologische Aspekte bislang keine große Rolle in ihrer strategischen Planung gespielt haben. Deshalb ist es wichtig, Orientierung zu geben, Zusammenhänge verständlich zu machen und Schritt für Schritt Vertrauen in nachhaltige Lösungen aufzubauen“, sagt Hoppe.
Funktionierender Kreislauf bis 2028
Grundsätzlich sei Nachhaltigkeit für die Messebranche kein vorübergehender Trend, sondern eine strategische Notwendigkeit, wie das Unternehmen betont. Der bereits bestehende Rahmen, den sich die Messe-Planungsspezialisten gegeben haben, soll in den kommenden Jahren erweitert werden – unter anderem um transparente Darstellungen zu Wasser- und Energieverbrauch, Abfallmengen, CO2-Emissionen und Kosten.
Bis 2028 sollen alle eingesetzten Materialien in einen funktionierenden Kreislauf überführt werden. Dabei hilft die vollständige Digitalisierung aller Artikel: Durch deutlich präzisere und schnellere Datenvergleiche lassen sich ökologische und ökonomische Auswirkungen besser bewerten und nachhaltige Alternativen gezielt fördern.
Rundum nachhaltige Messeauftritte
Was das für die Kunden der Agentur bedeutet, fasst Hoppe so zusammen: „Reduzierte Umweltauswirkungen bei der Planung und Umsetzung ihrer Messeauftritte. Ganzheitliche Nachhaltigkeit, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Kurz: ein glaubwürdig umgesetztes Nachhaltigkeitsengagement.“