Beteiligte Banken und Marktentwicklung
Entwickelt und ausgegeben wird Wero von der European Payments Initiative, einem Zusammenschluss europäischer Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen. Bisher ist er in Deutschland, Frankreich und Belgien verfügbar. Mit einer schrittweisen Ausweitung auf weitere Länder und durch Kooperationen mit anderen europäischen Initiativen soll Wero perspektivisch in weiteren europäischen Staaten zugänglich sein.
Anfang Februar 2026 unterzeichnete die European Payments Initiative eine Absichtserklärung für eine Kooperation mit Bancomat aus Italien, Bizum aus Spanien, SIBS aus Portugal und Vipps MobilePay aus Skandinavien. Die Kooperation der fünf Zahlungsdienstleister startet 2026 mit grenzüberschreitenden Handy-zu-Handy-Zahlungen und wird 2027 auf den Online- sowie stationären Handel ausgeweitet. Nach Angaben der European Payments Initiative wird Wero derzeit von mehr als 46 Millionen Personen genutzt, darunter etwa 3 Millionen in Deutschland.
Noch unterstützen nicht alle Banken in Deutschland den Wero. Teilnehmende Banken sind. u.a. die Deutsche Bank, die Genossenschaftsbanken, die ING und die Sparkassen. Weitere Kreditinstitute wie die Commerzbank und N26 kündigten einen Beitritt zur Wero-Initiative an. Neben einer breiten Beteiligung der Kreditwirtschaft hängt die Marktdurchdringung maßgeblich von der Akzeptanz auf Seiten der Unternehmen und Verbraucher ab. Erste Handelsunternehmen bieten den Wero bereits als Zahlungsoption in ihrem Onlineshop an oder haben eine zeitnahe Einführung kommuniziert.