Im Fokus: Business Improvement Districts (BIDs)
Am 25. April 2022 fand die Frühjahrssitzung des Ausschusses Immobilienwirtschaft in hybrider Form statt.
BIDs werden deutschlandweit aktuell verstärkt als ein geeignetes städtebauliches Instrument zur Attraktivitätssteigerung, Stärkung und Revitalisierung von Innenstädten diskutiert und in einigen Bundesländern bereits umgesetzt. In der Sitzung wurden die Chancen und Risiken anhand ausgewählter Best-Practice Beispiele vorgestellt, diskutiert und eine Positionierung zum Thema erarbeitet.
Fachvorträge zu BIDs
Tine Fuchs, Abteilungsleiterin Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) e.V., gibt einen Überblick über die aktuelle Situation in Innenstädten und welchen Beitrag BIDs als städtebauliches Instrument zur Attraktivitätssteigerung und Revitalisierung der Innenstadt und Stadtteilzentren leisten können. Sie geht dabei insbesondere auf den Gründungsprozess (rechtliche Rahmenbedingungen), deutschlandweit laufende Projektbeispiele und die Erfolgsfaktoren von BIDs ein.
Dr. Sebastian Binger, OTTO WULFF BID Gesellschaft, stellt unterschiedliche BID-Initiativen in der Hansestadt Hamburg vor, geht auf deren Rolle bei der Stadt(gestaltung) ein, erläutert den Steuerungsprozess und die Herausforderungen, die mit dem BID-Modell verbunden sind.
Oliver Alberts, Vorsitzender der ISG Barmen-Werth e.V., schildert die Erfahrungen zu den Immobilien-Standort-gemeinschaften (ISG) in Wuppertal. Die Bezeichnung entspricht einem BID. Er geht dabei insbesondere auf Chancen, Risiken und die Rolle der Kommunen ein.
Anschließend diskutierten die Mitglieder des Ausschusses den Positionierungsentwurf.