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Pressemeldung vom 17.02.2026

Lebendige Diskussion mit Kandidaten für das Amt des Landrats

Einen starken Landkreis, in dem es sich gut leben und arbeiten lässt, das ist das erklärte Ziel aller vier Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl der neuen Landrätin oder des neuen Landrats am bevorstehenden 8. März. In einer Podiumsdiskussion der IHK stellten sich Nancy Degenhardt (Freie Wähler), Thomas Mack (CSU), Karola Schwarz (Die Grünen) und Dr. Werner Widuckel (SPD) den Fragen von Unternehmerinnen und Unternehmern. Die Bewerber um das Amt präsentierten aber auch ihre Ideen, wenn es darum geht, Gewerbeflächen und Wohnraum zu schaffen, in die Jahre gekommene Verkehrsinfrastruktur zu modernisieren oder den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Vor allem ging es auch darum, wie sich der Landkreis im Wettbewerb der Regionen stark und attraktiv für Menschen und Wirtschaft nach außen vermarkten kann.

Wirtschaft wünscht partnerschaftliches Miteinander

„Für die Wirtschaft steht der Austausch mit der Kommunalpolitik immer an erster Stelle“, erklärte Christian Krömer, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Neuburg-Schrobenhausen. „Unser Landkreis steht gut da, aber trotzdem gibt es nicht wenige Baustellen. Wir stecken mitten in einem wirtschaftlichen Strukturwandel, der enorm herausfordert. Daher dürfen wir die Zukunft nicht verschlafen und brauchen mutige Ideen und manchmal auch kreative Lösungsvorschläge aus der Kommunalpolitik, damit sich der Landkreis zukunftsfit aufstellt“, so der Vorsitzende.

Die Bedeutung der Digitalisierung von Abläufen und Prozessen im Landratsamt nahm in der weiteren Debatte einen breiten Raum ein. Es ging darum, wie sie helfen könne, den Umgang mit den gewerblichen Kunden effizienter, schneller und damit unternehmensfreundlicher zu gestalten. Dazu gehöre auch eine Behandlung auf Augenhöhe durch die Mitarbeiter, so ein Unternehmer, und das Einhalten von Serviceversprechen auch in Verbindung mit dem Ausschöpfen von Handlungsspielräumen. Genau dazu müsse die künftige Spitze im Landratsamt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren und das auch selbst vorleben, lautete eine entsprechende Kernforderung des Abends.

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