Wirtschaft wünscht partnerschaftliches Miteinander
„Für die Wirtschaft steht der Austausch mit der Kommunalpolitik immer an erster Stelle“, erklärte Christian Krömer, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Neuburg-Schrobenhausen. „Unser Landkreis steht gut da, aber trotzdem gibt es nicht wenige Baustellen. Wir stecken mitten in einem wirtschaftlichen Strukturwandel, der enorm herausfordert. Daher dürfen wir die Zukunft nicht verschlafen und brauchen mutige Ideen und manchmal auch kreative Lösungsvorschläge aus der Kommunalpolitik, damit sich der Landkreis zukunftsfit aufstellt“, so der Vorsitzende.
Die Bedeutung der Digitalisierung von Abläufen und Prozessen im Landratsamt nahm in der weiteren Debatte einen breiten Raum ein. Es ging darum, wie sie helfen könne, den Umgang mit den gewerblichen Kunden effizienter, schneller und damit unternehmensfreundlicher zu gestalten. Dazu gehöre auch eine Behandlung auf Augenhöhe durch die Mitarbeiter, so ein Unternehmer, und das Einhalten von Serviceversprechen auch in Verbindung mit dem Ausschöpfen von Handlungsspielräumen. Genau dazu müsse die künftige Spitze im Landratsamt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren und das auch selbst vorleben, lautete eine entsprechende Kernforderung des Abends.