Aktuelle Lage im Nahen Osten
Seit dem 28. Februar 2026 ist die Sicherheitslage im Nahen Osten angespannt. Militärische Eskalationen zwischen Iran, Israel und den USA wirken sich bereits auf internationale Transportwege, Energiepreise und Lieferketten aus.
- Rund 18 % der weltweiten Luftfrachtkapazitäten fallen derzeit aus.
- Häfen in der Golfregion sind teilweise geschlossen oder überlastet.
- Die Straße von Hormus – wichtig für etwa 20 % des weltweiten Öltransports – ist derzeit gesperrt.
- Umleitungen im Schiffsverkehr erhöhen Transportkosten um etwa 15–20 % und verlängern Lieferzeiten.
- Besonders betroffen sind aktuell Öl- und Gaslieferungen, was zu steigenden Energiepreisen führen kann.
Für oberbayerische Unternehmen können sich daraus Verzögerungen in Lieferketten, höhere Logistikkosten und zusätzliche Risiken für Mitarbeitende in der Region ergeben.
Nach der aktuellen Frühjahrs-Konjunkturprognose des ifo Instituts könnte der Iran-Konflikt die wirtschaftliche Erholung in Deutschland und Bayern spürbar bremsen – vor allem durch steigende Energiepreise und höhere Produktionskosten.
Bei konkreten Auswirkungen auf Ihr Geschäft oder bei Fragen zu Export, Logistik oder Mitarbeitersicherheit im Ausland können sich oberbayerische Unternehmen an die IHK für München und Oberbayern wenden.