Gößl: „Geplante Modellregionen sind Meilenstein für Bürokratieabbau“
„Die IHK setzt sich dafür ein, auch den Einsatz von KI zur Beschleunigung von Verfahren zu testen“, so Gößl weiter.
Die IHK ruft Gemeinden, Städte und Landkreise auf, sich als Modellregionen einzubringen, um straffere Genehmigungsverfahren, einen vollständig digitalen Verwaltungsvollzug und organisatorische Entlastungen zu testen. Die IHK verspricht sich ein großes Potenzial für Deregulierung, Beschleunigung und Bürokratieentlastung für Unternehmen und Bürger. „Damit können neue Standards erprobt werden, die als Blaupause für größere Reformen dienen“, sagt Gößl.
IHK‑Delegationsreise im März 2025 nach Schweden als Wegbereiter
Der Vorstoß der Staatsregierung knüpft an eine IHK‑Delegationsreise nach Schweden im März 2025 an. Dort hatte die IHK München gemeinsam mit Vertretern aus der Kommunalpolitik, Verwaltung und Wirtschaft, darunter auch der Beauftragte für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung, Walter Nussel (CSU), untersucht, wie Schweden seine Verwaltungsabläufe stark vereinfacht und digital effizient gestaltet hat. „Durch die vielen praktischen Beispiele vor Ort wurde allen klar vor Augen geführt, dass ein ‚Schweden-Turbo‘ auch hierzulande gebraucht wird“, sagt der IHK-Hauptgeschäftsführer.