IHK Interview

‎‎‎„Die Unsicherheit war das Schlimmste“‎

Unternehmerin Sonja Ziegltrum-Teubner über Shutdown, Lockerungsfolgen und das Glück, in der Krise richtig zu entscheiden.

Sonja Ziegltrum-Teubner mag keine Telkos und Video-Konferenzen. Also sind wir am bei herrlichem Sommer-Wetter mit Mundschutz und S-Bahn hinausgefahren nach Parsdorf. Im Bistro der Bayerischen Blumen-Zentrale treffen wir bei einer Tasse Cappuccino eine engagierte Unternehmerin. Im Gespräch wird schnell klar, wir hart und turbulent die vergangenen Krisenwochen für den Mittelstand waren. Sonja Ziegltrum-Teubner hat viel zu erzählen.

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Unternehmerin Sonja Ziegltrum-‎Teubner

Eine wichtige Frage vorab: Geht es Ihnen gut?

Ja, auch keiner meiner Mitarbeiter hat sich infiziert. Wir haben das anfangs sehr streng gehandhabt. Wir haben die Leute nur im Wechsel eingesetzt. Die Teams durften sich auch in der Pause nicht mischen. Seit die Kunden jetzt alle wieder kommen, lässt sich das so strikt nicht durchhalten. Wir haben trotzdem keine neuen Infektionen.

Haben Sie für den Muttertag überhaupt Blumen verkauft?

Wir haben nicht nur gut verkauft, wir waren ausverkauft. Seit Blumenläden wieder offen haben, kommen wir mit der Arbeit kaum hinterher. Unsere Branche gehört zu den wenigen Gewinnern dieser Krise.

Blumen sind ein emotionales Produkt.

Sonja Ziegltrum-Teubner

Blumen sind doch Luxus. Wie erklären Sie die Kauflust?

Blumen sind ein emotionales Produkt. Die bestellt man nicht einfach online. Der Kunde sucht sich die schönsten Rosen selbst aus. Bei Pflanzen habe ich extrem gemerkt, wie sich das Leben der Menschen verändert hat. Sie wollen oder können nicht ins Ausland reisen. Sie haben keine Lust auf Hotels ohne Frühstücksbuffet und Schwimmbadverbot. Wer noch Geld verdient, macht es sich zuhause schön. Eben auch mit Pflanzen.

Hatten Sie mit diesem Trend gerechnet?

Nein, ich wusste nie, was kommt. Ich habe mitten im Shutdown Jungpflanzen bekommen, von denen du nicht weißt, wann und ob du sie verkaufen kannst. Da steht man vor der Frage: Soll ich da Personalkosten reinstecken oder die Leute in Kurzarbeit schicken? Es war ein Pokerspiel. Ich habe weiter produziert, viele Betriebe meiner Branche haben die Produktion gestoppt. Als dann wieder verkauft werden durfte, war viel zu wenig Ware auf dem Markt. Man hat uns die Blumen fast aus der Hand gerissen.

Klingt, als hätten Sie mit der Krise keine Probleme gehabt.

Jetzt läuft es gut. Was wir zuvor an Umsatz verloren haben, haben wir aber bis heute nicht aufgeholt. Blumen kauft niemand nach. Wenn man zwei Wochen lang kein Geschäft macht und nicht weiß, wie es weitergeht, dann kommt die Panik.

Wie haben Sie den Lockdown erlebt?

Es war Wahnsinn. Am Anfang durften Baumärkte und Gartencenter noch offen haben. Dann war ewig unklar, ob Blumengeschäfte wie Gartencenter einzuordnen sind oder nicht. Erst mussten sie zusperren, dann durften sie wieder aufmachen. Dann war alles dicht. Als die Gartencenter wieder öffnen durften, wusste wieder keiner, ob das auch Blumengeschäfte betrifft.

Haben Sie sich nicht informiert?

Bei wem denn? Als es mit den Betriebsschließungen ernst wurde, habe ich binnen 24 Stunden fünf E-Mails vom Gärtnereiverband und Fachverband der Floristen bekommen, die sich widersprochen haben. Wie soll man so sein Geschäft planen?

Die Staatsregierung hat eingeräumt, dass es Unklarheiten gab.

Als die Lockerungen kamen, ging es genauso chaotisch weiter. Die Gartencenter haben an einem Donnerstag erfahren, dass sie am folgenden Montag aufmachen dürfen. Kein Beamter kann sich vorstellen, was das bedeutet. Die Gartencenter mussten jetzt schleunigst frische Ware kriegen. Wenn sie die am Freitag bestellen, kommt bis Montag aus Holland keine Lieferung an. Wir haben uns halbtot gearbeitet, um den Bedarf einigermaßen abzudecken.

Als Großhändlerin waren Sie aber vom Lockdown doch nicht betroffen.

Das stimmt. Die Frage war nur: An wen soll ich liefern? Ich habe zwei Tage lang dicht gemacht. Ich wusste nicht, ob ich meine 70 Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken soll oder nicht. In meiner Gärtnerei stand Ware im Wert von einer Million Euro. Zu dem Zeitpunkt war nicht klar, wann unsere Kunden wieder aufmachen dürfen.

Wie es derzeit Wirten, Einzelhändlern und Hoteliers geht, mag ich mir nicht vorstellen.

Sonja Ziegltrum-Teubner

Wie haben Sie reagiert?

Hotels und Blumengeschäfte konnten wir nicht mehr beliefern. Wir haben versucht, den Absatz über die Supermärkte zu aktivieren. Aber auch da ging in den ersten zwei Wochen außer Nudeln und Klopapier nichts mehr.

Es gab folglich gar keine Nachfrage mehr.

Ja. Über Nacht ist unser Geschäft völlig eingebrochen. Die fünf bis zehn Kunden, die wir dann pro Tag noch hatten, haben alle vorher angerufen. Sie wollten wissen, ob wir überhaupt offen haben. Ich konnte ihnen zumindest versichern, dass sie bei uns kein Infektionsrisiko haben. Es waren einfach keine Leute da. Im Schnitt haben wir sonst 400 Kunden am Tag. In der Phase haben wir weniger als ein Prozent unseres normalen Umsatzes erzielt.

Haben Sie Soforthilfe beantragt?

Ja, das habe ich gemacht. Ich habe mich aber auch gefragt: Was nützen mir 50.000 Euro? Ich habe ja schon 800.000 Euro verloren. Die Soforthilfe hätte mich nicht gerettet. Ich hatte Glück. Ich war in der richtigen Branche, schon nach 14 Tagen ist mein Geschäft wieder angelaufen. Wie es derzeit Wirten, Einzelhändlern und Hoteliers geht, mag ich mir nicht vorstellen. Was ich nie verstanden habe: Warum haben die Soforthilfe nicht die Finanzämter ausgezahlt, die alle Daten haben?

Haben Sie andere Hilfsmaßnahmen in Anspruch genommen?

Ich habe die Gewerbesteuervorauszahlung und die Sozialversicherungsbeiträge gestundet. Als im April kein Geld mehr reinkam, habe ich mit der Bank telefoniert und einen Kredit angefragt. Ich musste schnell meine Liquidität sichern.

Wie hat Ihre Hausbank reagiert?

Wir sind ein stabiler Kunde. Für uns war die Bankfinanzierung kein Problem. Ich habe auch überlegt, einen KfW-Förderkredit zu beantragen, es aber gleich wieder sein gelassen.

Warum? Die KfW-Konditionen sollen unschlagbar attraktiv sein.

Das war einfach zu viel Papier. Die ganzen Seiten für einen KfW-Förderantrag ausfüllen – das schaffst Du als Unternehmer in der Krise nicht. Dafür braucht man einen Steuerberater. Und der Zinssatz liegt dann um vielleicht 0,1 Prozent niedriger als beim Bankkredit. Sie haben danach das Antragsverfahren verbessert. Aber das Problem bleibt: Wie soll ich eine Geschäftsprognose erstellen, wenn ich nichts verdiene und nicht weiß, was die Regierung treibt?

Wir hatten nie einen Fahrplan.

Sonja Ziegltrum-Teubner

Die KfW meldet aber stolze Zahlen über Fördersummen und Anträge.

Die Kreditvariante wird das Sterben nur verlangsamen, wenn ich im kommenden halben Jahr kein Geschäft machen darf. Das gilt für Messen, Veranstaltungen, Gastro-Branche. Es hat leider genau die Unternehmen getroffen, die kräftig in ihre Zukunft investiert hatten. Die haben jetzt Kredite laufen und sollen einen Zusatzkredit aufnehmen, um ihre Kreditkosten zu bedienen. Das funktioniert nicht.

Womit hatten Sie in den Krisenwochen die größten Probleme?

Wir hatten nie einen Fahrplan. Die hätten doch mal sagen können: Wenn die Fallzahlen unter diesem Wert liegen, können wir in zwei Wochen das wieder zulassen. Aber da kam einfach nichts. Die Unsicherheit war das Schlimmste. Ich habe mir jeden Tag neu überlegt, wie es weitergeht: Wie teilst du dein Personal ein? Was machen wir mit den Öffnungszeiten?

Haben Sie sich von der Regierung nicht gut informiert gefühlt?

Ich hatte das Gefühl, man erfährt nur das, was man erfahren soll. Ich habe das nicht verstanden: absolut brutale Eingriffe wegen einer Gefahr, die uns gering erschien.

Aber es gab diese schlimmen Bilder aus Italien, die Warnungen der Virologen.

Ja, aber in Italien haben sie Fehler gemacht. Erkrankte in Altenheimen unterzubringen, das war falsch. Die Konsequenzen waren tragisch. Wir hatten hier nie das Gefühl, dass das so dramatisch ist. Da ist eine Hysterie erzeugt worden, die ich nie verstanden habe. Ich hatte keine Sekunde lang Angst.

Nicht weit weg von Ihrer Blumenzentrale steht ein Unternehmen, das mehr als 60 Infizierte hatte. Werten Sie das nicht als alarmierend?

In dem Fall hängen die Infektionen nicht zwingend mit dem Arbeitsplatz zusammen. Das Unternehmen beschäftigt Flüchtlinge, die in Massenunterkünften leben. Da sind die Risiken leider groß. Insgesamt empfanden wir die Lage nie als bedrohlich. Wir haben in Ebersberg ein Hilfskrankenhaus. Das wurde nie in Betrieb genommen.

Da war nichts mehr mit der unternehmerischen Freiheit.

Sonja Ziegltrum-Teubner

Das deutsche Krisenmanagement wird hoch gelobt. Finden Sie das nicht überzeugend?

Immer wenn Söder gesprochen hat, hing meine gesamte Firma am Radio. Wir haben gewartet, was er erzählt. Wir wollten endlich wissen, wie es weitergeht. Ich empfand das als nicht als beruhigend, sondern als schwierig. Da war nichts mehr mit der unternehmerischen Freiheit. Es kam mir vor, als wenn alle nach einem starken Mann rufen, der alles regelt, der uns das Denken und die Eigenverantwortung abnimmt.

Laut Umfragen fanden das die meisten Bürger gut. Für den Lockdown gab es große Zustimmung.

Ich fand das unglaublich. Ich weiß nicht, wer da befragt wurde. Auch in den Medien gab es keine kritischen Berichte. Alles wurde abgenickt. Wir Unternehmer halten uns natürlich an die Regeln. Aber wir wollen sie auch verstehen.

Was kritisieren Sie?

Vorschriften, die in der Praxis keinen Sinn machen. Regeln, die jeder denkende Mensch als Willkür empfindet.

Können Sie dafür ein Beispiel nennen?

Der Inhaber eines Schreibwarenladens hat das auf Facebook schön dokumentiert. Essen konnte man bestellen und abholen, er aber durfte seine Sachen nicht einmal an die Türklinke hängen. Der hatte dann eine witzige Idee: Er hat seine Ware zur benachbarten DHL-Station getragen. Dort durfte man Pakete abholen. Nur so konnte er seine Kunden beliefern. Wenn man das liest, denkt man, das kann nicht wahr sein.

Mit den Lockerungen sind ja solche Widersprüche vorbei.

Es geht genauso weiter. Als der Schreibwarenhändler wieder öffnen durfte, hat man von ihm ein Konzept für sein Parkplatzmanagement verlangt. Er musste jeden zweiten Parkplatz mit einem Poller sperren, um Infektionsrisiken zu vermeiden.

Klingt doch vernünftig.

Aber direkt daneben liegt ein Getränkemarkt. Auf dem Parkplatz darf jeder parken, wo er will. Auch Obi und Aldi brauchen kein Parkplatzmanagement, obwohl die wahrscheinlich pro Tag hundert Mal mehr Kunden haben als der Schreibwarenhändler. Wer soll das noch verstehen?

Wer Zweifel äußerte, wurde plattgemacht.

Sonja Ziegltrum-Teubner

Haben Sie auf solche Widersprüche hingewiesen?

In der Phase war eine Diskussion nicht mehr möglich. Wer Zweifel an Corona-Vorschriften äußerte, wurde plattgemacht. Dann hieß es sofort, typisch Unternehmer. Denen geht es nur ums Geld, Menschenleben sind denen wurscht. Nur wenige hatten den Mut zu widersprechen. Eine Vertreterin des Landratsamts hat auf der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses auf den wichtigen Punkt hingewiesen: Ohne die Einnahmen aus der Gewerbesteuer fehlt auch das Geld für die gewünschte gute medizinische Versorgung – und für freiwillige soziale Leistungen erst recht.

Hätten Sie mehr Verständnis für die Belange der Unternehmer erwartet?

Ich fühlte mich komplett im Stich gelassen. Ich habe deswegen an meinem Fachverband und an meine IHK geschrieben. Wir hatten zwei Wochen lang null Umsatz. Niemand wusste, wie lange das noch so geht. Ich empfand es als Wahnsinn, dass keiner den Mund aufmacht.

Man hat die Solidarität beschworen. Haben Sie die in der Krise gespürt?

Man hat beides gespürt: Egoismus und Hilfsbereitschaft.

Fangen wir mit dem Negativen an.

In meiner eigenen Branche hätte ich mir mehr Geschlossenheit gewünscht. Anstatt zu versuchen, gemeinsam Lockerungen zu erreichen, haben einige Betriebe angefangen, andere zu kontrollieren und anzuzeigen. Das fand ich schockierend.

Und wer hat geholfen?

Das Beispiel des DHL-Shops habe ich schon erwähnt. Er hat ermöglicht, dass die Kunden des Schreibwarenladens an ihre Ware kamen. Toll fand ich, dass einige Supermärkte und regionale Lebensmittel-Anbieter Blumen und Pflanzen in ihr Sortiment aufgenommen haben, um ihrer Gärtnerei am Ort zu helfen.

Ist eine Corona-Folge auch mehr Bürokratie?

Ja, Du hast jetzt mit vielen Hygiene-Regeln zu tun, mit denen du dich ständig beschäftigen musst. Ich habe zwei Mitarbeiter, die meine Werkstatt betreuen. Einer kommt aus Russland, der andere aus der Slowakei. Beide fliegen regelmäßig in ihre Heimat, die Familie besuchen. Wegen Corona kam der Russe nicht mehr nach Deutschland rein. Der Mann aus der Slowakei konnte nicht raus, weil er keinen Corona-Test machen durfte. Er hatte keine Symptome. Der saß hier fest und hat seine Familie zwei Monate nicht gesehen. In dem Fall hat uns das Landratsamt sehr geholfen. Er konnte den Test dann doch machen.

Welche neuen Erkenntnisse haben Sie während der Krise gewonnen?

Ich habe etwas ganz Neues gemacht. Ich habe aus Asien 500.000 Schutzmasken importiert und an unsere Kreisklinik geliefert. Das gab mir Einblicke in einen Markt, in dem es fast keine Regeln gibt. Wer mehr zahlt, kriegt die Ware, auch wenn die jemand anders bestellt hat. Es ist unglaublich, wie da Profite erzielt werden.

Viele kleine Unternehmen werden auf der Strecke bleiben.

Sonja Ziegltrum-Teubner

Wie wird denn Oberbayerns Wirtschaft nach Corona aussehen?

Ich fürchte, viele kleine Unternehmen werden auf der Strecke bleiben. Die Großen profitieren am meisten von den ganzen Hilfen.

Was macht Sie so skeptisch?

Was mich wütend macht, ist die Selbstverständlichkeit, mit der zum Beispiel die Autoindustrie nur für sich Kaufprämien gefordert hat. Dabei haben wir mit der Abwrack-Prämie doch erlebt, wie wenig das nutzt. Damals wurden viele kleine Autos ausländischer Hersteller gekauft. Zum Glück sind diese Pläne vom Tisch.

Wird der Mittelstand benachteiligt?

Die Autofirmen und andere Konzerne haben bis zuletzt Milliarden-Gewinne gemacht und nutzen jetzt Kurzarbeit, für die wir alle bezahlen. Wenn ich dann lese, dass alle Dax-Konzerne Tochtergesellschaften in Steueroasen, auch europäischen, haben, finde ich das empörend. Die tun das ja nicht, um dort nur einen Firmensitz zu haben.

Wie sieht die momentane Lage in Ihrem Landkreis aus?

Täglich steht jemand bei uns vor der Tür und fragt nach Arbeit. Die Leute kommen meist aus der Gastronomie. Da schaut es wirklich katastrophal aus. Wirte dürfen wieder aufmachen, haben aber zu wenig Umsatz und keine Perspektive. Im Einzelhandel läuft es gut für Fahrräder, Wohnmobile und Roller. Die große Trendwende steht aber noch aus. Die Konsumlaune ist noch sehr am Boden.

Haben Sie in der Krise Dinge erlebt, die Sie ermutigend fanden?

Wie schnell einige Unternehmer mit neuen Ideen auf die Krise reagiert haben, das hat mich beeindruckt. Da entstehen gerade neue Trends. Gerade hat ein neuer Markt für regionale Lebensmittel aufgemacht mit eigenem Drive-In. Das ist mutig und innovativ.

Für Ihre Blumen-Zentrale sieht es ja auch nach einem guten Ende aus.

Ja, das Geschäft läuft wieder rund. Ich habe weiter alle 70 Mitarbeiter an Bord und stocken sogar auf. Wir bekommen derzeit viele Bewerbungen für Ausbildungsstellen. Ich habe lange nach einem Lkw-Fahrer gesucht. Jetzt habe ich einen gefunden.

Die Fragen stellte IHK-Redakteur Martin Armbruster

Zur Person:

Sonja Ziegltrum-Teubner ist Geschäftsführerin der Bayerischen Blumen-Zentrale in Parsdorf. Die Unternehmerin ist Mitglied der IHK-Vollversammlung, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Ebersberg und Mitglied des IHK-Arbeitskreises Frauen in der Wirtschaft. Für ihr Engagement für die Integration Geflüchteter erhielt Sonja Ziegltrum-Teubner den CSR-Preis der Bundesregierung. Sie ist Regionalbotschafterin des Netzwerks „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“.