Positionierung der bayerischen IHKs
Die IHK für München und Oberbayern zusammen mit den bayerischen IHKs sprach sich in einer gemeinsamen Positionierung
bereits im März 2025 gegen zusätzliche Belastungen aus, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nicht weiter zu schwächen:
Hoher bürokratischer Aufwand
Eine kommunale Verpackungssteuer würde einen Flickenteppich an Regelungen schaffen und insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stark belasten.
Negative wirtschaftliche Auswirkungen
Zusätzliche Kosten könnten die Nachfrage weiter senken, Handel und Gastronomie belasten und sogar den Tourismus beeinträchtigen.
Doppelbelastungen durch bestehende Regelungen
Es gibt bereits Gesetze wie das Verpackungsgesetz, die EU-Einwegkunststoffrichtlinie und das EWK-Fonds-Gesetz, die Kosten für Verpackungen verursachen.
Umwelteffekt fraglich
Die Steuer ist kein geeignetes Mittel zur Verpackungsvermeidung; bestehende Maßnahmen wie Mehrwegangebotspflicht und EU-Verpackungsverordnung sind zielführender.
Alternativen empfohlen
Förderung von Mehrwegsystemen, Beratung der Unternehmen, Nutzung von EWK-Fonds-Mitteln und bessere Abfallinfrastruktur sind sinnvollere Ansätze.