22.02.2017

Bayerische Wirtschaft erzielt sechsten Export-Rekord in Folge

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Die bayerische Exportwirtschaft setzt ihren Höhenflug fort: 2016 stiegen die Warenausfuhren aus dem Freistaat auf den Rekordwert von 182,8 Milliarden Euro, ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies geht aus heute veröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik hervor.

BIHK-Präsident Sasse: „Weltweiter freier Handel für Bayern so wichtig wie noch nie“‎

Mit dem erneuten Zuwachs erzielten die bayerischen Unternehmen zum sechsten Mal in Folge Rekordumsätze auf den Weltmärkten. Der wichtigste Abnehmer sind nach wie vor die USA, gefolgt von China und Großbritannien. Die wichtigsten Exportgüter Bayerns sind Kraftfahrzeuge, Maschinen und Kfz-Teile.

„Der bemerkenswerte Exporterfolg unterstreicht die globale Spitzenstellung der bayerischen Wirtschaft, aber auch unsere Abhängigkeit von einer funktionierenden EU, von offenen Weltmärkten und vom freien Handel“, sagt Eberhard Sasse, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK). In einer aktuellen BIHK-Umfrage gaben 76 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie den weltweit zunehmenden Protektionismus als Risiko für ihr Geschäft ansehen. Die bayerischen IHKs plädieren deswegen mit Nachdruck für Handelsabkommen wie Ceta und TTIP. Bilaterale Freihandelsabkommen sind laut BIHK das wichtigste Instrument, um Handelshemmnisse außerhalb des EU-Binnenmarktes abzubauen. Sie machen es bayerischen Unternehmen einfacher, zu exportieren, ihre Dienstleistungen im Ausland anzubieten und dort zu investieren.