Pressemeldung vom 15.06.2020

Nach Corona-Verzögerung: IHK-Abschlussprüfungen in ganz Bayern

Exams. Cropped view of students writing a test in their exercise books

Nach einer Corona-bedingten Verzögerung von sieben Wochen beginnen in Bayern am Dienstag (16. Juni) für viele Azubis die IHK-Abschlussprüfungen. Darauf weist der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) hin.

Knapp 38.000 Azubis stellen Wissen unter Beweis / Ursprünglicher Termin Ende April

BIHK-Präsident Eberhard Sasse wünscht dem Fachkräftenachwuchs viel Erfolg im Namen der rund 31.000 bayerischen Ausbildungsbetriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen. „Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung ist selbst in schwierigen Zeiten ein großartiger Karrierestart“, so der BIHK-Präsident. „Die bayerischen Unternehmen denken langfristig und setzen stark auf den eigenen Fachkräftenachwuchs. Für die Absolventen ergeben sich auch heuer gute und vielfältige Karriere- und Aufstiegschancen“, sagt Sasse.

Zuerst stehen am 16. und 17. Juni die schriftlichen Abschlussprüfungen für 11.432 Prüflinge in mehr als 130 technischen Berufen auf dem Programm. Dazu gehören angehende Industriemechaniker, Mechatroniker und Elektroniker. Ab 18. Juni folgen die Prüfungen in über 60 kaufmännischen und verwandten Berufen. In ihnen stellen 26.424 Absolventen ihr Wissen unter Beweis, darunter Einzelhandels-, Bank- und Industriekaufleute. Mit einem umfassenden Hygienekonzept an den Prüfungsorten sorgen die bayerischen IHKs für einen sicheren Prüfungsablauf. Aufgrund der deutlich vergrößerten Sitzabstände besteht während der Prüfung keine Mundschutzpflicht, jedoch bei Betreten und Verlassen der Prüfungsräume.

Um den IHK-Berufsabschluss zu erreichen, müssen die Azubis neben dem schriftlichen Teil noch mündliche oder praktische Prüfungen meistern. Über 27.000 ehrenamtliche Prüfer aus bayerischen Unternehmen sowie Lehrkräfte aus den Berufsschulen unterstützen die IHK bei den Prüfungen. Die schriftlichen IHK-Abschlussprüfungen werden bundesweit gleichzeitig organisiert und finden zum Großteil in den Berufsschulen statt. Die IHKs stehen in Bayern für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse.