08.12.2017

Neue ICE-Strecke ist Meilenstein für Mobilität in Bayern

Die oberbayerische Wirtschaft begrüßt die Inbetriebnahme der neuen ICE-Bahnstrecke zwischen München und Berlin. Eberhard Sasse, Präsident der IHK für München und Oberbayern, nimmt an der Premierenfahrt von München nach Berlin teil.

Sasse: „Weniger als vier Stunden Fahrzeit auch auf weiteren Bahnstrecken ermöglichen“

Er bezeichnet die Verkürzung der Fahrzeit zwischen den beiden Metropolen auf unter vier Stunden als Meilenstein für die Mobilität in Bayern: „Auf diese schnelle Verbindung zwischen den beiden Wirtschaftsräumen haben wir über 25 Jahre gewartet. Das neue Angebot bedeutet für Geschäftsreisende und Pendler einen entscheidenden Fortschritt und verbessert die Erreichbarkeit des Standortes München erheblich“.

Für die Zukunft erwartet sich Sasse schnellere Verbindungen auch zu anderen Destinationen. Aus der bayerischen Landeshauptstadt können in den kommenden Jahren beispielsweise Zürich, Verona, Prag und Wien in deutlich kürzerer Zeit als bisher mit dem Zug erreicht werden. „Diese Bahnstrecken müssen genauso innerhalb eines absehbaren Zeithorizonts auf rund vier Stunden Fahrzeit ertüchtigt werden“, erklärt der IHK-Präsident. Deshalb benötige man mehr Tempo bei Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen. „Bahnmagistralen zwischen den wirtschaftsstarken Ballungsräumen sind neben den Autobahnen das Rückgrat unserer Mobilität. Mehr als ein Vierteljahrhundert Bauzeit für 500 Kilometer Aus- und Neubaustrecken zwischen München und Berlin sind hingegen keine annehmbare Perspektive für die Wirtschaft“, so Sasse über das 1991 begonnene Infrastrukturprojekt.