22.09.2017 - Garmisch-Partenkirchen

IHK begrüßt Baufreigabe für Kramer-Tunnel ‎

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Der IHK-Regionalausschuss Garmisch-Partenkirchen begrüßt die durch das Bundesverkehrsministerium erfolgte Baufreigabe für die B 23-Ortsumfahrung Garmisch-Partenkirchen mit Kramer-Tunnel. „Der mit 3,6 Kilometern längste Straßentunnel Bayerns wird dafür sorgen, dass die Einwohner in Garmisch erheblich an Lebensqualität gewinnen. Gleichzeitig ist der Weiterbau das lang ersehnte Signal an die Wirtschaft, dass drängende Verkehrsinfrastrukturprojekte im Landkreis endlich wieder angepackt werden“, so Jutta Griess, stellvertretende Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Garmisch-Parten­kirchen.

Griess: „Mehr Lebensqualität für die Bürger und wichtiges Signal an Wirtschaft“ ‎

Sie fordert gleichzeitig, dass mit der Finanzierungs­zusage in Höhe von 190 Millionen Euro das zuständige Staatliche Bauamt in Weilheim jetzt zügig in die Bauvorbereitung startet, so dass die Fertigstellung bis 2024 gesichert ist.

„Die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Werdenfelser Landes ist eng mit unseren zahlreichen Verkehrsinfrastrukturprojekten verknüpft. Der jetzt finanziell gesicherte Weiterbau des Kramer-Tunnels schließt endlich eine wichtige Lücke. Nichtsdestotrotz werden wir uns auch künftig für die zügige Realisierung der anderen, noch offenen Projekte in der Region stark machen. Und davon gibt es genug“, ergänzt Griess.

So bemängelt die Wirtschaft im Landkreis neben der fehlenden Ortsumfahrung Oberau den noch immer fehlenden Lückenschluss zwischen dem Autobahnende bei Eschenlohe und Oberau mit dem Auerbergtunnel und die fehlende B 2-Um­fahrung Partenkirchen-Wanktunnel sowie den Ausbau der Schienenstrecke München-Murnau-Garmisch Partenkirchen-Innsbruck.