25.04.2016 - Rosenheim

Stadt und Landkreis Rosenheim: 28.000 Unternehmen wählen

Rosenheim – Die IHK für München und Oberbayern, die größte Industrie- und Handelskammer Deutschlands, ruft zur Wahl ihres höchsten Gremiums, der IHK-Vollversammlung, sowie von 19 IHK-Regionalausschüssen auf. Aus der Stadt und dem Landkreis Rosenheim bewerben sich 33 Unternehmer und 4 Unternehmerinnen um die 21 Sitze im neuen IHK-Regionalausschuss Rosenheim. Vier Unternehmer aus der Region Rosenheim kandidieren für einen der 71 per Direktwahl vergebenen Sitze in der IHK-Vollversammlung. Dabei hat sich ein Kandidat aus der Region sowohl für die regionale als auch die oberbayerische Vertretung der Wirtschaft aufgestellt. Bis zum 6. Mai 2016 können in ganz Oberbayern rund 390.000 IHK-Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen ihre Stimme in einer Briefwahl abgeben.

„Das wichtigste Anliegen des IHK-Gremiums Rosenheim ist die Sicherung der Wirtschaftskraft im Landkreis“, sagte Sebastian Bauer, der scheidende Vorsitzende des IHK-Gremiums, heute bei einem Pressegespräch in Rosenheim. Weil ein dynamischer Wirtschaftsstandort das Ergebnis vieler Kräfte sei, zähle das IHK-Gremium den Kontakt und die Zusammenarbeit mit allen Akteuren in den Kommunen, Landkreisen, Verbänden und Behörden zu den Kernbereichen seiner Arbeit, führte Bauer aus. So hat sich das IHK-Gremium in den vergangenen fünf Jahren intensiv mit dem Ausbau und der Verbesserung der Infrastruktur in der Region beschäftigt und ist für die B15 neu sowie für den schnellen Ausbau der A 8 zwischen Inntal-Dreieck und Salzburg eingetreten.

"Gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen ist die IHK der wichtigste Anwalt gegenüber der Politik", sagte Bauer. "Die IHK-Vollversammlung und die Regional­ausschüsse mit ihren demokratisch gewählten, ehrenamtlichen Mandatsträgern aus der Mitte der Wirtschaft sind der Garant dafür, dass die IHK die stärkste Organisation der Wirtschaft ist – und nicht eine unter vielen Lobbygruppen oder Wirtschafts­vereinigungen", erläuterte der Gremiumsvorsitzende. Während die Regionalausschüsse die Interessenvertretung der Unternehmen vor Ort übernehmen, entscheidet die IHK-Vollversammlung über die Leitlinien der IHK-Arbeit und bezieht Positionen im Namen der oberbayerischen Wirtschaft, sie wählt den Präsidenten oder die Präsidentin der IHK und bestellt die Hauptgeschäftsführung. Außerdem bestimmt sie über den IHK-Haushalt und legt die Höhe der IHK-Beiträge fest.

Der neue IHK-Regionalausschuss Rosenheim setzt sich künftig aus 21 Mitgliedern (bislang 33 Mitglieder) zusammen: Um die Wirtschaftsstruktur der Region repräsentativ abzubilden, sind dies 6 Mitglieder aus dem Bereich der „Industrie“, 4 aus dem Bereich „Handel“ und 11 aus dem Bereich „Dienstleistungen“. In seiner konstituierenden Sitzung am 1. Juni wird der neue IHK-Regionalausschuss Rosenheim einen oder eine neue Vorsitzende wählen. 25 der bisherigen Gremiumsmitglieder kandidieren erneut. Der bisherige Gremiumsvorsitzende stellt sich aufgrund seines bevorstehenden Ruhestands nicht mehr zur Wahl.

Die IHK ist die gesetzliche Vertretung der gewerblichen Wirtschaft. Die Aufgabe der IHK ist es, das Gesamtinteresse der ihr zugehörigen Gewerbetreibenden wahrzunehmen, für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft zu wirken und dabei die wirtschaftlichen Interessen einzelner Gewerbezweige oder Betriebe abwägend und ausgleichend zu berücksichtigen. Insgesamt kandidieren bei der IHK-Wahl 542 Unternehmer und 90 Unternehmerinnen für 400 ehrenamtliche Mandate.