Pressemeldung vom 10.12.2020 - Dachau

„Gemeinsam die Zukunft gestalten“: Wirtschaft im Austausch mit Politik

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© IHK

10.12.2020 - Die Wirtschaft im Landkreis Dachau will gemeinsam mit der Politik vor Ort die Region fit für die Zukunft machen und die Attraktivität des Standorts vorantreiben. Das ist bei der jüngsten Sitzung des IHK-Regionalausschusses Dachau deutlich geworden. Die Ausschussmitglieder trafen sich wegen der Corona-Pandemie zu einer hybriden Videokonferenz. Zu Gast waren Landrat Stefan Löwl (CSU) und Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD). Die beiden Politiker stellten sich den Fragen der Unternehmerinnen und Unternehmern zu aktuellen Projekten in Stadt und Landkreis.

Landrat Löwl und Dachaus Oberbürgermeister Hartmann zu Gast im IHK-Regionalausschuss

Der Rathauschef von Dachau versicherte den Ausschussmitgliedern, die Wirtschaftsförderung der Stadt werde personell, inhaltlich und organisatorisch neu aufgestellt und ausgerichtet. Der neue Wirtschaftsförderer werde sein Amt demnächst antreten, so Hartmann. Wichtig seien die Nähe und der Kontakt zu den heimischen Unternehmen und auch zur IHK. Landrat Löwl stellte klar: Der Landkreis wolle trotz Steuereinbußen in den öffentlichen Kassen an Investitionen in die Bildung und in die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung festhalten. Die Service-Angebote im Landratsamt sollen seinen Worten zufolge wenn möglich zunehmend digitalisiert werden.

Die Teilnahme der beiden Lokalpolitiker an der Sitzung ist für Peter Fink, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Dachau, ein Zeichen für den engen Austausch von heimischer Wirtschaft und Politik. „Es freut mich, dass der Landrat und der Oberbürgermeister erstmals seit ihrer Wiederwahl im Frühjahr in unserem Ausschuss zu Gast waren. Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es wichtig, die Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Wir werden mit der Kommunalpolitik nicht immer einer Meinung sein, aber der Regionalausschuss wird sich immer an einem fairen Ringen um die beste Zukunft für unseren Landkreis beteiligen. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft.“

IHK berät Unternehmen sowie Selbstständige und hilft in der Krise

Damit die wirtschaftliche Stärke und Vielfalt des Landkreises auch nach Ende der Pandemie erhalten bleibe, fordert Fink: „Die von Umsatzeinbußen und angeordneten Betriebsschließungen betroffenen Unternehmen dürfen nicht alleine gelassen werden.“ Die IHK stehe eng an der Seite der Firmen im Dachauer Land. Als Stimme der heimischen Wirtschaft setze sie sich gegenüber der Politik dafür ein, dass wirtschaftliches Handeln sowie Infektionsschutz gleichermaßen gewährt ist.

„Außerdem hat die IHK als bayernweite Bewilligungsstelle für die staatlichen Überbrückungshilfen bereits mehr als 2,5 Millionen Euro an mehr als 200 Betriebe im Landkreis ausgezahlt“, sagt der Ausschussvorsitzende. Diese finanzielle Unterstützung helfe den Unternehmen und sei eine wichtige Stütze in der Krise. In den nächsten Monaten werde sich die Unterstützungsleistung im Rahmen der Folgeprogramme vervielfachen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IHK sorgen für eine schnelle, aber auch sorgfältige Bearbeitung der Anträge, und damit für eine rasche Auszahlung an die teils in ihrer Existenz bedrohten Betriebe“, lobt Fink.

Der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses verweist auch auf das umfassende Beratungsangebot der IHK für München und Oberbayern. „Auf ihrer Webseite und am Telefon informiert die IHK zu allen Themen rund um die Krisen-Bewältigung, unter anderem zu Hilfsprogrammen, Schutz von Mitarbeitern, Ausbildung in Corona-Zeiten, weltweiten Corona-Vorschriften und betrieblichen Hygienekonzepten.“ Fink appelliert an die Geschäftsleute, diesen Service zu nutzen. „Das macht uns gemeinsam stark. Vor allem in diesen schwierigen Zeiten der Pandemie ist es wichtig, dass wir gesund bleiben und weiterhin zusammenhalten.“