11.07.2017 - Neuburg-Schrobenhausen

Industriegüter aus dem Landkreis sind weltweit gefragt ‎

Empty road and containers in harbor at sunset

Die Industriebetriebe im Landkreis erzielten 2016 ein Viertel ihrer Umsätze im Ausland. Der Exportanteil im verarbeitenden Gewerbe stieg leicht um 0,9 Prozent, so die IHK für München und Oberbayern. Gemäß den aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik erreichte die Exportquote 25,2 Prozent nach 24,3 Prozent im Jahr 2015. Damit liegt sie jedoch weiterhin deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 52 ‎Prozent.

Beutler: „Mittelstand braucht freien Handel“ / Aufruf zu Bayerischem Exportpreis‎

Die Industriebetriebe aus dem Landkreis lieferten im vergangenen Jahr ‎Waren im Wert von 575 Millionen Euro ins Ausland. Das ist ein Plus von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Die Auslandsmärkte werden für die Auftragsbücher unserer Unternehmen zunehmend wichtiger“, betont Hartmut Beutler, Vorsitzender des Regional­ausschusses Neuburg-Schrobenhausen. „Vor allem unsere Mittelständler brauchen für ihre wirtschaftliche Weiterentwicklung den Export und damit verbunden den freien Handel“, so der Vorsitzende.

Beutler verweist weiterhin auf den Exportpreis Bayern 2017, der dieses Jahr zum elften Mal vergeben wird. ‎Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern können sich bis zum 31. Juli darum bewerben. Der Wettbewerb wird von den bayerischen IHKs ‎und Handwerks­kammern unter Federführung des Wirtschafts­ministeriums organisiert. Mehr Informationen unter ‎www.exportpreis-bayern.de.

Die gesamtbayerischen Exportschlager waren auch 2016 Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Wichtigste Exportmärkte des Freistaats sind die USA, China und Großbritannien. Insgesamt bleiben die Länder der Europäischen Union mit einem Anteil von knapp 57 Prozent die wichtigste Zielregion für bayerische Exporte. In ganz Bayern liegt die Exportquote des Verarbeitenden Gewerbes unverändert bei 52,3 ‎Prozent, in Oberbayern bei 57,1 Prozent.