11.02.2019 - Eichstätt - Neuburg-Schrobenhausen

Stark vor Ort: Neujahrsempfang der IHK-Regionalausschüsse ‎

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© stefanboesl.de / IHK

Ganz im Zeichen des Gedanken­austauschs zwischen Wirtschaft und Politik stand der traditionelle Neujahrsempfang der beiden IHK-Regional­ausschüsse Eichstätt und Neuburg-Schrobenhausen. Gastgeber Alexander Kessel, Vorsitzender des Eichstätter Ausschusses, freute sich, unter den 65 Gästen neben den Vertretern der regionalen Politik wie Eichstätts Landrat Anton Knapp (CSU) und den Oberbürgermeistern von Eichstätt und Neuburg an der Donau, Andreas Steppberger (FW) und Bernhard Gmehling (CSU), auch den Bundestagsabgeord­neten Reinhard Brandl (CSU) und den Landtags­abgeordneten Matthias Enghuber (CSU) zu begrüßen.

Kessel: „Über den eigenen Landkreis hinaus denken, die Region gemeinsam ‎voranbringen“‎

Vor allem der Fachkräftemangel treibe den Unternehmen in der Region Sorgen­falten auf die Stirn, erklärte Kessel in seinem Grußwort. Er unterstrich die Bedeutung der dualen Ausbildung für die Nachwuchssicherung in den Betrieben: „Es muss uns Herzenssache sein, Ausbildung wieder attraktiv zu machen.“ Gleichzeitig müssten auch neue Kanäle erschlossen werden, so der Vorsitzende. Kessel verwies in diesem Zusammenhang auf das neue Fachkräftezuwanderungs­gesetz, das die Wirtschaft ausdrücklich begrüße.

Bundestagsabgeordneter Brandl würdigte die Arbeit der IHK und betonte ihre Rolle als Ansprechpartner für die Politik, wenn es um die Belange der Wirtschaft geht. Fachkräftemangel und gleichzeitig die Bewältigung des Zuzugs seien die aktuellen Herausforderungen für die Region. Gleichzeitig müsse sich der Standort fit für die Zukunft machen und in seine Attraktivität investieren. Wichtig sei es, die jungen, gut ausgebildeten Menschen in der Region zu halten.

Hartmut Beutler, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Neuburg-Schrobenhausen, ermunterte zum Ausklang des Abends die Anwesenden, sich auch künftig in das Ehrenamt in der IHK einzubringen. Angesichts der 2021 anstehenden IHK-Wahlen warb er außerdem dafür, schon jetzt zu beginnen, neue Mitstreiter für die Mitarbeit zu motivieren: „Ein gut funktionierendes Netzwerk, das zusätzlich über die Landkreis­grenzen hinweg reicht, macht die Wirtschaft erst stark. Und nur mit starker Stimme finden wir Gehör und können Veränderungen bewirken, die uns voranbringen.“