07.07.2017

Bayerische Industrie weiter stark im Ausland ‎

Die bayerischen Industriebetriebe erzielen weiter mehr als die Hälfte ihrer Umsätze im Ausland, teilt der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) mit. Die Exportquote ist 2016 mit 52,3 Prozent unverändert gegenüber dem Vorjahr geblieben, so die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik.

Sasse: „Mittelstand braucht freien Handel“ / Aufruf zu Bayerischem Exportpreis

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© Jan Becke

Die bayerische Industrie lieferte 2016 ‎Waren im Wert von 183 Milliarden Euro ins Ausland, ein Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Unsere Betriebe und vor allem auch die Mittelständler brauchen den Export und den freien Handel“, betont BIHK-Präsident Eberhard Sasse. „Ohne die Auslandsmärkte wären die Orderbücher in der bayerischen Industrie nicht einmal halb so voll“, sagt Sasse.

‎ Der BIHK-Präsident weist auch auf den Exportpreis Bayern 2017 hin, der dieses Jahr zum elften Mal vergeben wird und um den sich ‎Unternehmen bis zum 31. Juli bewerben können. Der Wettbewerb richtet ‎sich an Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern und wird von den bayerischen IHKs ‎und Handwerkskammern unter Federführung des Wirtschafts­ministeriums organisiert. Mehr Informationen unter ‎www.exportpreis-bayern.de.

Die bayerischen Exportschlager waren auch 2016 Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Wichtigste Exportmärkte für den gesamten Freistaat sind die USA, China und Großbritannien. Insgesamt bleiben die Länder der Europäischen Union mit einem Anteil von knapp 57 Prozent die wichtigste Zielregion für bayerische Exporte.