25.11.2019

Prüfungen für 21.000 Azubis in ganz Bayern

azubi_pruefung_56033522_subscription_monthly_m
© Fotowerk

In Bayern beginnen am Dienstag (26. November) für viele Azubis die IHK-Abschlussprüfungen. Darauf weist der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) hin. BIHK-Präsident Eberhard Sasse wünscht dem Fachkräftenachwuchs viel Erfolg im Namen der knapp 30.000 bayerischen Ausbildungsbetriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen.

Auch 1.200 Flüchtlinge unter den Prüflingen

„Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung ist eine hervorragende Basis für eine erfolgreiche Karriere in unseren Betrieben“, so der BIHK-Präsident. „Die bayerische Wirtschaft setzt auf den eigenen Fachkräftenachwuchs und bietet den Absolventen beste Karriere- und Aufstiegschancen“, bekräftigt Sasse.

Zuerst stehen am 26. und 27. November die schriftlichen Abschlussprüfungen für 12.812 Prüflinge in über 60 kaufmännischen und verwandten Berufen auf dem Programm. Dazu gehören Einzelhandels-, Bank- und Industriekaufleute. Ab dem 3. Dezember folgen die Prüfungen in mehr als 130 technischen Berufen. In ihnen stellen 8.789 Absolventen ihr Wissen unter Beweis, darunter angehende Industriemechaniker, Mechatroniker und Elektroniker.

Unter den IHK-Prüflingen sind bayernweit rund 1.200 Azubis aus fluchtwahrscheinlichen Ländern. Sasse unterstreicht die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen durch die Ausbildung: „Sie haben sehr gute Chancen auf den Abschluss, weil sie gemeinsam mit den Ausbildungsunternehmen und Berufsschulen viele rechtliche, sprachliche und kulturelle Hürden bewältigt haben und trotz aller Schwierigkeiten oftmals eine Extra-Portion Motivation an den Tag gelegt haben.“

Um den IHK-Berufsabschluss zu erreichen, müssen die Prüflinge ab Anfang Januar 2020 noch mündliche oder praktische Prüfungen meistern. Rund 26.000 ehrenamtliche Prüfer aus bayerischen Unternehmen sowie Lehrkräfte aus den Berufsschulen unterstützen die IHK bei den Prüfungen. Die schriftlichen IHK-Abschlussprüfungen finden bundesweit gleichzeitig statt, zum Großteil in den Berufsschulen.

Die IHKs stehen in Bayern für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse.