14.09.2018

"Bayerischer Mobilfunkpakt kann nur ein Anfang sein"

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Zur Unterzeichnung des Mobilfunkpakts unter Federführung der bayerischen Staatsregierung sagt
Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags:
"Die Mobilfunkversorgung in Bayern ist unzureichend und entspricht nicht den Anforderungen, die unsere Unternehmen an ihren Standort haben."

"Bayerischer Mobilfunkpakt kann nur ein Anfang sein"

Zur Unterzeichnung des Mobilfunkpakts unter Federführung der bayerischen Staatsregierung sagt
Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK):
"Die Mobilfunkversorgung in Bayern ist unzureichend und entspricht nicht den Anforderungen, die unsere Unternehmen an ihren Standort haben. In einer aktuellen IHK-Umfrage beschwerten sich 69 Prozent der befragten Firmen über unzuverlässige Mobilfunk-Datenversorgung für ihre Außendienstmitarbeiter, 63 Prozent über schlechte Mobilfunk-Telefonie in der Fläche. Noch erschreckender: Selbst am Standort des Unternehmens melden 62 Prozent der Unternehmen bei mobilen Daten und 56 Prozent bei Mobiltelefonaten häufige Abbrüche der Verbindung. Deswegen ist es höchste Zeit, dass die Staatsregierung mit dem Mobilfunkpakt die flächendeckende Infrastruktur für ein leistungsfähiges Netz schafft und weiße Flecken von der Landkarte verschwinden. Das neue Programm mit 1.000 zusätzlichen Mobilfunkantennen kann dabei nur ein Anfang sein. Das flächendeckende 5G-Netz der nächsten Mobilfunkgeneration wird deutlich mehr Antennen brauchen, da die hohen Übertragungsraten höhere Sendefrequenzen und damit kleinere Funkzellen bedingen." (14.9.2018)

Mehr Informationen und ein Positionspapier der IHK für München und Oberbayern zur digitalen Infrastruktur finden Sie hier.