02.02.2018 - Weilheim - Schongau

Mehr Azubis für Ausbildungsunternehmen ‎

Multiracial Group of Friends with Hands in Stack, Teamwork
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Betriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen konnten im vergangenen Jahr 506 neue Ausbildungsverträge abschließen. Damit verzeichnet die IHK für München und Oberbayern bei den Ausbildungsverträgen im Landkreis Weilheim-Schongau ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 262 der Neuverträge wurden in kaufmännischen und 244 in gewerblichen Ausbildungsberufen unterzeichnet. Laut Arbeitsagentur blieben 143 Lehrstellen mangels Bewerber unbesetzt (Stichtag
30. September 2017).

Bauer: „IHK-Betriebe im Landkreis sind im Wettbewerb um Azubis erfolgreich“‎

„Auch wenn die Bilanz bei den Ausbildungsverträgen das vierte Jahr in Folge positiv ausfällt, gibt es im Wettbewerb der Betriebe um Azubis keine Verschnaufpause. Das beweisen auch die über 140 frei gebliebenen Lehrstellen. Deshalb müssen wir weiter alles tun, um junge Menschen für eine duale Ausbildung zu begeistern. Entscheidend ist dabei, dass sich Wirtschaft und Gesellschaft noch mehr auf die Ausbildung als bestes Sprungbrett in die Karriere zurückbesinnen. Das betrifft nicht nur Schüler, Eltern und Lehrer, sondern auch die Bildungspolitik mit ihrem Drang zur Akademisierung. Die Berufsbildung ist einer der wichtigsten Grundpfeiler unserer wirtschaftlichen Stärke“, erläutert Klaus Bauer, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Weilheim-Schongau. Dafür haben die IHK und Partner wie das Bayerische Wirtschafts­ministerium in den vergangenen Jahren erfolgreiche Kampagnen wie ‚Elternstolz‘ oder die ‚Woche der Ausbildung‘ ins Leben gerufen. Letztere startet dieses Jahr am 26. Februar.

Unter den 506 Neu-Azubis im Landkreis sind heuer auch 32 Jugendliche aus fluchtwahr­scheinlichen Herkunftsländern. Sie stehen für über sechs Prozent aller Neuverträge. Bei den Top-IHK-Lehrberufen führen die Einzelhandelskaufleute vor Verkäufern und Che­mielaboranten. Es folgen Bürokaufleute und Industriemechaniker. Bei den Mädchen liegt die Einzelhandelskauffrau an der Spitze, bei den Buben der Einzelhandelskaufmann.