02.12.2016 - Pfaffenhofen

Bundesverkehrswegeplan: Leistungsfähige Verkehrsnetze für Mobilität und Wachstum im Landkreis

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Der IHK-Regionalausschuss Pfaffenhofen begrüßt die Verab­schiedung des Bundesverkehrswegeplans 2030 durch den Bundestag. Zwei wichtige Projekte im Landkreis wurden in den vordringlichen beziehungsweise in den weiteren Bedarf mit Planungsrecht eingestuft. „Jetzt müssen den Ankündigungen endlich Taten folgen“, erklärt Eduard Kastner, Vorsitzender des Ausschusses.

IHK-Regionalausschuss fordert zügige Umsetzung der Projekte

Für die Ortsumfahrung Pfaffenhofen, ein Projekt im vordringlichem Bedarf, sowie die Erweiterung der Autobahn A9 zwischen den Autobahndreiecken Holledau und Neufahrn auf acht Fahrstreifen, ein Projekt im weiteren Bedarf mit Planungsrecht, sind Kosten von über 490 Millionen Euro veranschlagt.

Kastner unterstreicht die Bedeutung beider Projekte: „Wenn wir in der Region mobil bleiben und unseren Standort weiterentwickeln wollen, brauchen wir eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Die Ortsumfahrung von Pfaffenhofen ist außerdem ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität.“

Mit Blick auf das Projekt zur A9 ergänzt er: „Die A9 ist eine der zentralen bayerischen Verkehrsschlagadern. Die Nähe zur Wirtschaftsmetropole München erfordert die kontinuierliche Anpassung ihrer Leistungsfähigkeit an die wachsenden Verkehrsströme. Hier darf man nichts auf die lange Bank schieben.“ Als Vertretung der regionalen Wirtschaft drängt der Ausschuss daher jetzt darauf, dass die Behörden schnellstmöglich die erforderlichen personellen und finanziellen Mittel bereitstellen, damit die Planung zu diesem Projekt beginnen kann.