Verantwortung sichert Zukunft

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8. Bayerischer CSR-Tag: „Volle Kraft voraus für eine nachhaltige Zukunft Wenn nicht jetzt, wann dann?!

“Umweltpakt Bayern-Pilotprojekt: „SDG-Wegweiser für kleine und mittlere Unternehmen“

EMAS: das Umweltmanagementsystem wird 25 Jahre

#gemeinsamstark: Corona-Engagement von Unternehmen

Die UN-Nachhaltigkeitsziele als Fahrplan

Die Covid-19-Pandemie stellte die Wirtschaft vor massive Herausforderungen. Mittels der Corona-Wirtschaftshilfen wurden negative Effekte für Unternehmen kurzfristig abgefedert. Neben der Soforthilfe für Unternehmen hat die IHK deutlich auf eine Erkenntnis der Coronakrise hingewiesen: Corona hat den Wandel zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Wirtschaft noch dringlicher gemacht. Die Widerstandskraft gegen künftige Krisen und die Vermeidung einer drohenden Klimakatastrophe ist auch für die Wirtschaft von existenzieller Bedeutung. Kurz: Es geht um die Antwort auf die Frage, wie es mit der Welt nach Corona weitergeht. Für die IHK für München und Oberbayern ist der Weg klar. Sie hat weiter für die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) geworben, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet worden sind. Die IHK sieht in diesen 17 SDGs die zeitgemäße Übersetzung dessen, was man unter verantwortungsvollen Unternehmertum und dem Leitbild des ‎Ehrbaren Kaufmanns versteht. Auch im Corona-Jahr 2020 war die Botschaft der IHK sehr klar: Der Erfolg der Wirtschaft Bayerns wird nur von Dauer sein, wenn sie die Chancen des nachhaltigen Wandels ergreift, mitgestaltet und sich als Teil der Lösung versteht. Einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen sowie Informations- und Unterstützungsangebote rund um das Thema CSR gibt es auf derIHK-Website

8. Bayerischer CSR-Tag: „Volle Kraft voraus für eine nachhaltige Zukunft – Wenn nicht jetzt, wann dann!?“

Unter dem Motto „Volle Kraft voraus für eine nachhaltige Zukunft – Wenn nicht jetzt, wann dann?“ diskutierten Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft am 24. September auf dem 8. Bayerischen CSR-Tag die Folgen der Pandemie vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Entwicklung. Das Ganze hat auch politische Brisanz. Die Keynote hielt Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (CSU), der den Slogan der Veranstaltung zur Kernbotschaft seiner Rede machte. Er war auch in die IHK gekommen war, um leidenschaftlich für das von ihm initiierte Lieferkettengesetz zu werben. Müller zeigte sich unbeeindruckt von der massiven Kritik an diesem Vorhaben. Müller sagte, das Gesetz werde schon deshalb kommen, weil es einfach nötig sei. Kinderarbeit, Menschenrechtsverstöße, Umwelt- und Klimazerstörung – all das werde von der Gesellschaft nicht mehr akzeptiert. Müller sprach von einem „Jahrzehnt der Nachhaltigkeit“ und betonte, dass auch Corona nichts an dem Ziel geändert habe, Menschenrechtsstandards in globalen Lieferketten zu sichern. „Die Ausbeutung von Mensch und Natur darf nicht Grundlage einer globalen Wirtschaft und unseres Wohlstands sein. Das wäre ein Bumerang, der auf uns zurückschlägt“, erklärte Bundesminister Müller. Aufgrund der Infektionslage wurde der Bayerische CSR-Tag 2020 erstmals digital durchgeführt. Dies tat der Teilnehmerzahl aber keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil, mit rund 500 Teilnehmern konnte ein neuer Besucherrekord verzeichnet werden.

Umweltpakt Bayern-Pilotprojekt: „SDG-Wegweiser für kleine und mittlere Unternehmen“

Im Rahmen des Umweltpakts Bayerns hat das Landesamt für Umwelt gemeinsam mit den bayerischen IHKs einen SDG-Wegweiser herausgebracht. Mit ihm erhalten kleine und mittelständische Unternehmen ein erprobtes Werkzeug, das sie beim Implementieren der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) in der betrieblichen Praxis unterstützt. Im Mai wurde der Wegweiser in einem Webinar vorgestellt. Das Produkt steht online auf den Websites der bayerischen IHKs und des Landesamts für Umwelt zur Verfügung.

EMAS: das Umweltmanagementsystem wird 25 Jahre

Das Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagementsystem EMAS hat das 25-jährige Jubiläum gefeiert. EMAS bietet Unternehmen einen systematischen Ansatz, um die Rechtskonformität ihrer Umweltleistung sicherzustellen, sie kontinuierlich zu verbessern und mittels transparenter Umweltberichterstattung an interne und externe Stakeholder zu kommunizieren. Die zwei Registerstellen in Bayern (IHK München und IHK Nürnberg) konnten trotz der Corona-Krise reges Interesse und sogar Zuwachs im Bereich der EMAS-registrierten Unternehmen feststellen.

#gemeinsamstark: Corona-Engagement von Unternehmen

Die IHK für München und Oberbayern hat die Initiative #gemeinsamstark ins Leben gerufen. Die Initiative soll mit dazu beitragen, Oberbayerns Unternehmen durch die Krise zu bringen, die insbesondere lokale Einzelhändler, Hotellerie und Gastronomiebetriebe existenziell bedroht. #gemeinsamstark zeigt, dass es auch in der Krise Lichtblicke gibt. Vorgestellt werden Unternehmen, die kreativ auf die Krise reagierten, ihre Produktion verändert haben oder andere Firmenunterstützen. Diese Beispiele sollen Anregungen geben, Mut machen und solidarisches Handeln in Oberbayerns Wirtschaft fördern.

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