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Maria Sievert

Biografie

Die Gründerin der inveox GmbH hat das Ziel, die Pathologie neu zu denken. Inveox automatisiert die Prozesse in der Vorbereitung von Proben in der Histopathologie. Die Laborautomatisierung steigert die Effizienz im Labor, erhöht die Prozesssicherheit und schließt Fehlerpotenziale aus.

Die Frage ist nicht „Mensch oder Maschine“. Es gilt das Prinzip „Maschine für den Menschen.“ Besonders in der Medizin.

Maria Sievert gründete nach dem Studium an der TU München und der University of Arkansas gemeinsam mit ihrem jetzigen Ehemann Dominik Sievert im Februar 2017 das Startup Inveox. Das junge Unternehmen will die Pathologie digitalisieren, um Fehler zu vermeiden. Ausgangspunkt ist, dass von allen Fehlern in der Pathologie etwa 70-80 Prozent beim Probeneingang geschehen. Medizinische Proben werden verwechselt, falsch verpackt oder beim Öffnen im Labor beschädigt. Bisher war der Eingang der Proben häufig die Achillesferse im Prozess. Das soll mit Inveox der Vergangenheit angehören.

Das anfangs dreiköpfige Team ist stark gewachsen zu einem Unternehmen mit 36 Vollzeitangestellten und sitzt im Gate Garching. Das Startup entwickelt dort drei aufeinander aufbauende Produkte: Einen Probenbehälter, in dem Gewebe ans Labor verwendet wird, eine Maschine, die die Probe aus dem Behälter entfernt sowie eine Softwareplattform.