IHK Studie

ifo Kurzexpertise: Was zu tun ist, um die Elektromobilität in Deutschland zu fördern

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Die Ampelkoalition hat sich das Ziel gesetzt, dass bis 2030 mindestens 15 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen rollen sollen. Anfang 2023 überstieg die Anzahl der zugelassenen Elektroautos aber gerade erst die Millionenmarke.

Die Kurzstudie ist ein ordnungspolitisches Plädoyer, das aufzeigt, was die Politik tun sollte (und was besser nicht), um die Elektromobilität zu unterstützen.

Wie die Förderung der E-Mobilität in Deutschland gelingt

Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts, und Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien, nennen in ihrer Kurzexpertise für die IHK für München und Oberbayern fünf Hebel zur Unterstützung der Elektromobilität:

1. Zur Verringerung von CO₂-Emissionen auf Marktmechanismen in Verbindung mit EU-Emissionshandel setzen.

2. Elektroauto-Förderung: Am Ausstieg von Kaufprämien für Elektroautos festhalten und auf spezifische Investitionsanreize/
Abschreibungen verzichten.

3. Sicherung der Lieferketten: Schutz und Stabilisierung der Lieferketten.

4. Energiebesteuerung: Abschaffung der Stromsteuer, anstelle von Subventionen für Ladestrom.

5. Ladeinfrastruktur und Netzoptimierung: Beschleunigte Verfahren zum Ausbau von Ladeinfrastruktur, Verteilernetzen und
intelligenten Messsystemen; Nutzung von Elektroauto-Speicherkapazitäten für Netzeinspeisung.