Die Location: Container-Idylle im Kultur-Provisorium

Werksviertel München, Ludwig Hartmann (Grüne)
© Goran Gajanin /IHK)

Das Werksviertel ist ein neuer Stadtteil, der nach dem Ende der Partymeile Kunstpark Ost die Zukunft der Urbanität einläuten soll. Ludwig Hartmann (Die Grünen) hat es als Location für das Interview mit der IHK gewählt.

Das Café Kaserne de Janeiro: So sieht Münchens Zukunft aus

München ist nun nicht gerade als Hafenstadt bekannt. Umso origineller ist die Idee, Schiffscontainer zur Attraktion des Werksviertels zu machen. Die Mischung aus Büros, Clubs, Bars, Restaurants, Kunst- und Ausstellungshallen soll Münchens ohnehin hohe Lebensqualität weiter steigern. Absoluter Blickfang sind die 27 Überseecontainer, die das „Container Collective“ in Nachbarschaft zum Ostbahnhof aufgestellt, gestaltet und vermietet hat. Ein Gastronomen-Trio hat dafür gesorgt, Künstler und junge Unternehmer Leben in die Container-Siedlung zu bringen. Der Besucher findet hier u.a. einen Video-Artist, ein junges Radio, einen Musikproduzenten, eine Cocktailschule und das Café „Kaserne de Janeiro“.

Die „Süddeutsche Zeitung“ lobte nach einem Testbesuch „lachsfarben gestrichene Wände, großzügige Sandwiches und frisch gepresste Säfte“. Von der Dachterrasse aus habe man – mit reichlich Sonne im Gesicht – sogar so etwas wie einen idyllischen Blick über Werksviertel und die Gleise des Ostbahnhofs. Die Autorin schreibt, es wäre schade, wenn das auf drei Jahre befristete Projekt nicht weiterginge. Offenbar sehen das viele so. Das „Werksviertel Mitte“ mit seiner Container-Kultur gilt schon als fixe Adresse für Schulausflüge und Touristengruppen.

Mehr Infos auf www.werksviertel.de.