Umwelt

Rohstoffe und Ressourcen

Bayerns Wirtschaft auf heimische Rohstoffe angewiesen Bayern ist als eine der stärksten Wirtschaftsregionen Europas auf eine bedarfsgerechte Versorgung mit mineralischen Rohstoffen angewiesen. Für die notwendige Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur sowie die Sanierung und den Neubau bezahlbaren Wohnraums sind die Vorkommen an mineralischen Rohstoffen, insbesondere Steine und Erden, von größter Bedeutung. Die öffentliche Infrastruktur muss in großen Teilen saniert und zukunftsfähig ausgebaut werden.

Leider erschweren langwierige Verfahren und harsche Regelungen der bayerischen Rohstoffindustrie den Abbau heimischer Vorkommen deutlich. Um den Unternehmen der Branche Planungssicherheit bieten zu können und die Erschließung neuer Vorkommen nicht zu einem unkalkulierbaren Risiko werden zu lassen, müssen rechtliche Vorgaben reduziert und die Dauer der Genehmigungsverfahren verkürzt werden.

Auch die Raumordnung ist gefordert. Unabhängig von einzelnen Gewinnungsvorhaben sollten langfristig Flächen und Standorte für die Rohstoffgewinnung gesichert werden.

Wie kommen Firmen bei der Planung und Genehmigung von Abbaustandorten schneller voran? Auf welche Weise lassen sich Standorte sichern? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt der neue Leitfaden des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) zur Rohstoffsicherung in Bayern.

Er bietet zudem einen Überblick über die wichtigsten Rechtsvorschriften mit den Vorgaben aus dem Naturschutzrecht, über Genehmigungsverfahren und über die betriebliche Praxis. Behörden und Politiker finden Empfehlungen, wie sie die Rohstoffgewinnung unterstützen können.

Leitfaden zur Rohstoffsicherung