Bundestagswahl
Wirtschaft wählt

Bundestagswahl 2017

Am 24. September 2017 hat Deutschland einen neuen Bundestag gewählt. Im Vorfeld der Wahl hat die IHK in einer Interviewserie die Spitzenkandidaten der bayerischen Parteien vorgestellt. Außerdem hat sie Wahlprogramme analysiert. Auf der Grundlage der IHK-Positionen hat sich die IHK aktiv in die Diskussion um die besten wirtschaftspolitischen Ideen für die neue Legislaturperiode eingeschaltet.

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Koalitionsverhandlungen

Bayerische Wirtschaft enttäuscht von Koalitionsvertrag

Die bayerische Wirtschaft kritisiert den von SPD, CDU und CSU verhandelten Koalitionsvertrag als Wachstumsbremse. „Statt der angebrachten Steuersenkungen hat sich die Politik auf viele teure Zukunftslasten verständigt, die insbesondere die Wirtschaft treffen“, sagt der Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK), Eberhard Sasse.

IHK zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen
Businessman signing contract while his team is looking at him

Forderungen an die zukünftige Bundesregierung

Bürokratie abbauen, Digitalisierung vorantreiben

Nach der Bundestagswahl und vor den den Koalitionsverhandlungen in Berlin liegen wirtschaftspolitischen Forderungen der bayerischen Wirtschaft auf dem Tisch. Grundlage ist eine Befragung von 340 Unternehmen aus dem Freistaat. Bürokratieabbau sollte nach Auffassung der Wirtschaft ganz oben auf der To-Do-Liste der neuen Regierung stehen.

Forderungen der bayerischen Wirtschaft an die zukünftige Bundesregierung
SPD Mitgliederentscheid zur Großen Koalition

Wirtschaft begrüßt Ende des Stillstands

Nach dem positiven Votum des SPD-Mitgliederentscheids steht einer neuen Großen Koalition nichts mehr im Weg. „Die bayerische Wirtschaft begrüßt das Ende des politischen Stillstands“, erklärt Eberhard Sasse, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK). „Über fünf Monate nach der Bundestagswahl muss in Berlin nun wieder Wirtschaftspolitik gemacht werden. Wir dürfen die aktuell sehr gute Konjunktur nicht weiter aufs Spiel setzen“, so Sasse.

Nach dem SPD-Mitgliederentscheid
BIHK Wahlarena

BIHK-Wahlarena

Schlagabtausch der bayerischen Kandidaten

Am heißesten Tag des Jahres diskutierten die bayerischen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl Joachim Herrmann (CSU), Florian Pronold (SPD), Klaus Ernst (Die Linke), Dr. Thomas Gambke (Bündnis 90 / Die Grünen) in Vertretung von Claudia Roth, Daniel Föst (FDP) und Martin Hebner (AfD) die Wirtschaftspolitik in der neuen Legislaturperiode. Der Schlagabtausch der Politiker verlief "gesittet", so Moderator Marc Beise, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung.

Wie sieht die Wirtschaftspolitik der kommenden Legislaturperiode aus?
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Synopse der Parteiprogramme

Welche Partei steht für was?

Was kommt in der nächsten Legislaturperiode auf die Unternehmen in Bayern zu? Die IHK hat die wirtschaftspolitischen Pläne der Parteien analysiert. Fachkräftemangel, Digitalisierung, Energiewende, Steuerreform und weltweiter Protektionismus: Die Wahlprogramme zeigen auf, wofür die Parteien stehen.

Wofür stehen die Parteien?
Digitalisierung Arbeitswelt

IHK-Positionen zur Bundestagswahl

Für welche politischen Rahmenbedingungen setzt sich die IHK für die neue Legislaturperiode ein? Hier finden Sie unsere Positionen.

Positionen der IHK zur Bundestagswahl 2017
News conference

Die bayerischen Spitzenkandidaten im Gespräch

In einer exklusiven Interview- und Videoserie stellen wir Ihnen die Spitzenkandidaten der bayerischen Parteien vor. Joachim Herrmann (CSU), Florian Pronold (SPD), Claudia Roth (Bündnis 90 / Die Grünen), Daniel Föst (FDP), Klaus Ernst (Die Linke) und Martin Hebner (AfD) erklären ihre Ziele und wofür sie in der Wirtschaftspolitik stehen.

Zu den Interviews und Videos
Kernforderungen an die Politik