Medienstandort Oberbayern

Medienbranche fordert besseres Standortmarketing

Die oberbayerische Medienbranche kann sich sehen lassen: Laut aktuellen Erhebungen steht sie vor kreativen Größen wie Amsterdam, Barcelona, Mailand oder Wien. Das muss sichtbarer werden, fordert die IHK für München und Oberbayern in einem aktuellen Papier. Das Standortmarketing muss über die Grenzen hinweg ausgebaut werden.

Die regionale Medienwirtschaft kritisiert zudem die Förderprogramme der bayerischen Staatsregierung als zu einseitig auf Industrie, IT und Start-Ups ausgerichtet. Die stark technologiebezogene Förderlandschaft soll sich Kreativleistungen stärker öffnen.

Das Papier "Medienstandort Bayern" wurde vom Arbeitskreis Medien der IHK für München und Oberbayern erarbeitet. Seine 45 Mitglieder setzen sich aus den Bereichen Presse, Werbung, Rundfunk, Games, Agenturen, Musik, Verlag, Film und Design zusammen.