Ist der Mittelstand bereit?

Digitalisierung

Roboter Industrie 4.0
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Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Internet of Things – was verbirgt sich hinter den großen Begriffen? Was bedeutet der digitale Wandel für die heutigen Unternehmen? Welche Herausforderungen sind zu bewältigen? Und wie kann die Umsetzung in der Praxis aussehen?

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Digitalisierung im Unternehmen

Digitalisierung bezeichnet die Etablierung computergesteuerter Wertschöpfungs- oder Geschäftsprozesse, die den Arbeitsaufwand für den Menschen reduzieren können. Das Ziel ist vor allem die Effizienzsteigerung im Unternehmen, aber auch die Senkung von Kosten sowie die Optimierung der Qualitätssicherung.

Damit Unternehmen von der Digitalisierung profitieren können, ist es wichtig, dass die Digitalisierung nicht gedankenlos forciert, sondern mit Sinn und Verstand im Unternehmen etabliert wird. Klare Ziele müssen verfolgt und zunächst eine Digitalstrategie entwickelt werden, die auf die individuellen Gegebenheiten im jeweiligen Unternehmen abgestimmt werden muss.

Digitalstrategie – was ist zu beachten?

  • Die Mitarbeiter müssen mit den neu entwickelten digitalen Workflows arbeiten. Daher sollte sich die Art bzw. der Grad der Digitalisierung immer auch an der Technikaffinität und Medienkompetenz der vorhandenen Belegschaft orientieren.
  • Eine klare Definition der Ziele und eine Chancen-Nutzen-Abwägung sind das A und O: Welche Prozesse sollen und können digitalisiert werden? Wie sieht es mit der Umsetzbarkeit und der Finanzierung aus? Bringt die Veränderung das Geschäftsmodell voran? Und welche Kostenersparnis werden die Investitionen auf lange Sicht einbringen?
  • Digitalisierungsmaßnahmen sollten idealerweise immer eine spürbare Verbesserung für den Kunden nach sich ziehen. Wenn interne Kommunikationssysteme erweitert oder modernisiert werden, muss es beispielsweise das Ziel sein, die Reaktionszeiten des Kundensupports merklich zu reduzieren.

Diese Chancen bietet die Digitalisierung für Unternehmen

1. Optimierung interner Prozesse bedingt steigende Qualität der Dienstleistung

Ein modernes Dokumentenmanagement kann viele tägliche Arbeitsprozesse erheblich beschleunigen. Durch die Effizienzsteigerung werden einerseits Ressourcen frei, die zur Verbesserung der Service- oder Produktqualität eingesetzt werden können. Andererseits können diverse Kundenanfragen schneller bearbeitet werden, weil die notwendigen Informationen jedem Mitarbeiter zu jeder Zeit zugänglich sind.

2. Erschließung neuer Geschäftsmodelle und Märkte

Im Rahmen der Digitalisierung kann sich die Möglichkeit ergeben, neue Zielgruppen anzusprechen oder zusätzliche Vertriebskanäle zu nutzen. Als klassisches und offensichtliches Beispiel muss hier zunächst das lokale Ladengeschäft genannt werden, das zusätzlich einen Online-Shop eröffnet. Durch diesen Schritt ins E-Commerce erweitert sich automatisch auch die Zielgruppe, gegebenenfalls sogar über die Landesgrenze hinaus. Des Weiteren können online zusätzliche Dienstleistungen angeboten werden. Einrichtungshäuser können beispielsweise in ihrem Shop einen Aufbauservice für Möbel oder eine Vor-Ort-Beratung durch einen Raumdesigner anbieten.

3. Entwicklung neuer Produkte

Durch die digitale Transformation der Gesellschaft entstehen immer wieder neue Bedürfnisse nach digitalen Angeboten oder Produkten. Wenn es zwischen dieser Bedürfnisentwicklung und der Produktpalette des eigenen Unternehmens Überschneidungen gibt, können sich Gelegenheiten für die Entwicklung neuer Produkte ergeben, die mit Fokus auf das digitale Zeitalter entworfen werden.

4. Einsatz von Big Data zur Steigerung der Produktqualität

Durch die Verbindung von Big Data und Machine Learning können elektronische Geräte effektiv nützliche Daten über die Art und Weise ihrer Nutzung erfassen. Die Auswertung der gesammelten Daten kann den Unternehmen dabei helfen, Schwachstellen in ihren Produkten aufzudecken und zu beheben. Aus den Daten geht außerdem hervor, wie die Kunden das Produkt nutzen, so dass sich daraus häufig Ideen für zusätzliche Features bzw. ein Nachfolgemodell ableiten lassen.

5. Steigerung der Arbeitgeberattraktivität

Ein ambitioniertes Unternehmen kann auf lange Sicht nur erfolgreich sein, wenn es gelingt, qualifizierte, junge Mitarbeiter für sich zu gewinnen und diese im Unternehmen langfristig zu binden. Die Ansprüche der besten Bewerber steigen jedoch stetig und betreffen immer häufiger auch die Standards der Digitalisierung. Um gute Bewertungen auf den immer populärer werdenden Bewertungsportalen für Arbeitgeber zu erhalten, sind fortschrittliche Technik und digitale Prozesse essentiell.

Risiken der Digitalisierung

1. Digitalisierung ohne Strategie

Einer der häufigsten Gründe für das Scheitern von Digitalisierungsmaßnahmen in Unternehmen ist das Fehlen einer Strategie, die klare Ziele verfolgt. Aufgrund des zunehmenden Drucks von außen und aus dem Bewusstsein heraus, sich dem allgegenwärtigen Trend der Digitalisierung nicht weiter verschließen zu dürfen, neigen Entscheider in den Unternehmen bisweilen zum Aktionismus. Digitalisierungsmaßnahmen sollten aber in keinem Fall kurzentschlossen und stets aus der Überzeugung heraus umgesetzt werden, dass die Anpassung der Wertschöpfungsmaßnahmen das Unternehmen nachhaltig voranbringt. Unausgereifte Strategien können nicht nur erhebliche Kosten verursachen. Anschließend wird das Projekt „Digitalisierung“ im Unternehmen auch als gescheitert eingestuft und über viele Jahre vernachlässigt. Dadurch versäumen es die Unternehmen, den wichtigen Grundstein für ihre zukünftige Konkurrenzfähigkeit zu legen.

2. Datensicherheit und Datenschutz

Wenn es um Digitalisierung geht, geht es meist auch um Daten. Gerade wenn diese direkt vom Kunden erhoben werden oder personenbezogen sind, kann es schnell zu datenschutzrechtlichen Problemen kommen. Alle geplanten Maßnahmen zur Digitalisierung sollten entsprechend vor ihrer Umsetzung auch einem Datenschutzexperten vorgelegt werden. Weiterhin müssen die gesammelten Daten effektiv gegen Angriffe von außen geschützt werden. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen können hier aufgrund der immer komplexer werdenden IT an ihre Grenzen stoßen. Die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen sind aufwendig und teuer, im Schadensfall drohen hohe Strafen.

3. Abwertung menschlicher Arbeit

Durch die Innovationen der IT Branche und immer mächtigere künstliche Intelligenz übernehmen Computer mit zunehmender Häufigkeit Arbeiten, die bislang hauptsächlich oder ausschließlich von Menschen ausgeführt wurden.

Das führt im Endergebnis dazu, dass gute Arbeit immer schlechter bezahlt wird, weil sie von Computern sehr kostengünstig ausgeführt werden kann. Hierbei ist zunächst unerheblich, wie groß die Qualitätsunterschiede zwischen menschlicher und maschineller Arbeit sind. Die durch Digitalisierung ermöglichten Niedrigpreise führen durch die veränderte Marktsituation zwangsläufig zu einer sinkenden Zahlungsbereitschaft beim Empfänger der angebotenen Dienstleistung.

Häufige Probleme und Herausforderungen im Unternehmen

Die Digitalisierung gefährdet traditionelle Geschäftsmodelle

Durch den digitalen Wandel findet eine immer stärkere Verlagerung zu digitalen Geschäftsmodellen statt. Das bringt Anbieter traditioneller Geschäftsmodelle zunehmend in Schwierigkeiten. Hierzu zwei Beispiele: Videotheken wurden bereits nahezu vollständig von Streamingdiensten abgelöst und kleine Fachgeschäfte müssen aufgrund des wachsenden Zuspruchs, den das Onlineshopping erfährt, immer mehr um ihre Existenz kämpfen.

Viele Unternehmen sind deswegen gezwungen mit der Zeit zu gehen, sich auf ungewohntes Terrain zu wagen und ihr Geschäftsmodell zu transformieren. Da eine solche Transformation zunächst mit Ausgaben verbunden ist, sehen sich insbesondere kleine Unternehmen ohne finanzielle Reserven mit einer unüberwindbaren Hürde konfrontiert.

Für Unternehmen, die sich in der vorstehend beschriebenen, schwierigen Situation befinden, stehen Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Neue Kundenbedürfnisse und Ansprüche entstehen

Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Welt verändern sich auch die Ansprüche der Kunden und Konsumenten. Waren vor wenigen Jahren Chat-Clients zur direkten Kontaktaufnahme auf der Webseite oder kostenlose Apps zur komfortablen Nutzung digitaler Produkte und Dienstleistungen auf dem Smartphone noch eine Besonderheit, werden derartige Features inzwischen von vielen Kunden vorausgesetzt.

Hier ist es an den Unternehmen, diese Trends zu erkennen und zu bestimmen, ob Angebote, die sich zunehmend im Markt bzw. bei der Konkurrenz etablieren, auch den eigenen Kunden einen Mehrwert bieten können. Wichtig ist also einmal mehr, dass Unternehmen nicht blind jede Entwicklung verfolgen, sondern sorgfältig selektieren.

Verschärfung des globalen Wettbewerbs

Da immer mehr Geschäftsmodelle im Digitalen ihre Realisierung finden, wird es für immer mehr Unternehmen attraktiver, Produkte und Dienstleistungen auch im Ausland anzubieten. Der Aufwand und die Kosten für die Expansion über die Landesgrenzen hinaus sind durch die Digitalisierung deutlich günstiger geworden, die Risiken erheblich gesunken.

Dadurch drängen aus dem Ausland immer mehr expansionsfreudige Unternehmen in den deutschen Markt und verschärfen die Konkurrenzsituation. Gerade für kleine Unternehmen kann dies eine ernstzunehmende Bedrohung darstellen.

Digitalisierung in den verschiedenen Branchen

Banken

Spätestens mit zunehmender Verbreitung des Online-Bankings in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre hält das Thema Digitalisierung die Bankenlandschaft in Atem. Schnell wurde klar, dass nur Banken, die den steigenden Bedarf der Kunden nach einem sicheren, aber gleichzeitig benutzerfreundlichen Online-Banking-System bedienen können, eine Zukunft haben würden.

Doch dieser Einschnitt markierte lediglich den Anfang. Die Digitalisierung stellt die Banken bis heute regelmäßig vor neue Herausforderungen:

  • Die Digitalisierung der Gesellschaft und die steigende Internetaffinität der Bevölkerung erfordert eine veränderte Kundenkommunikation. Insbesondere beim Erstkontakt müssen Banken verstärkt auf ihren Internetauftritt setzen; auch und inzwischen sogar vornehmlich auf mobilen Geräten.
  • Paypal und andere Bezahlsysteme stellen eine ernstzunehmende Bedrohung für Banken dar, die nur durch Bereitstellung vergleichbarer Serviceleistungen eingedämmt werden kann. Die Entwicklung von Apps zur einfachen Bezahlung und Kontoverwaltung ist für die Kundenbindung entsprechend essentiell geworden.
  • Die Preis- und Vertriebsstrategien der Banken müssen an die neuen Ansprüche und Gewohnheiten der digitalen Gesellschaft angepasst werden. Die Erreichbarkeit auf diversen Kanälen abseits der Filiale gewinnt im gleichen Maße an Bedeutung wie kurze Antwortzeiten bei Angebots- und Serviceanfragen.
  • Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind transformierbare, intelligente IT-Lösungen erforderlich. Viele Banken müssen entsprechend Hardware und Software aufrüsten, um den Herausforderungen der Digitalisierung auf Augenhöhe begegnen zu können. So muss beispielsweise gewährleistet werden, dass sämtliche Kundendaten orts- und kanalunabhängig jedem Berater zur Verfügung stehen.

Schulen und Bildungsinstitutionen

Obwohl Jugendliche und sogar Kinder immer mehr Zeit in der digitalen Welt verbringen, bleibt ihr Schulalltag in vielen deutschen Bildungseinrichtungen analog geprägt. Rufe nach innovativen Technologien an Schulen und die Forderungen, von antiquierten Unterrichtskonzepten Abschied zu nehmen, werden aber immer lauter. Tatsächlich beschreiten immer mehr Schulen den Weg der Digitalisierung mit dem erklärten Ziel, einen zeitgemäßen Brückenschlag zwischen Unterrichtsinhalten und dem digitalen Alltag der Schüler zu vollziehen.

Dieser Schritt ist dringend notwendig. Insbesondere, weil die didaktischen Ziele an die sich im Wandel befindliche Gesellschaft angepasst werden müssen. Während die reine Wissensvermittlung früher noch zu den zentralen Aufgaben der Schulen gehörte, rückt diese in Zeiten, wo nahezu jede faktenbasierte Information nur einen Griff zum Smartphone weit entfernt ist, zunehmend in den Hintergrund. Die Vermittlung von Lernmethoden, die es Schülern ermöglichen, das verfügbare Wissen mitsamt seiner Zusammenhänge zu verstehen und anzuwenden, muss dafür in den Fokus gestellt werden. Darüber hinaus muss der verantwortungsvolle und korrekte Umgang mit den digitalen Medien selbst zum Unterrichtsinhalt werden. Das Ziel der Digitalisierung muss insgesamt sein, die Schüler auf ihre digitale Zukunft bestmöglich vorzubereiten.

Um diesem Ziel näherzukommen, müssen noch viele Hürden genommen werden:

  • Bislang mangelt es an durchdachten Konzepten. Aktuelle Projekte werden oft nur halbherzig ins Leben gerufen und von reaktionären Teilen des Lehrpersonals nicht unterstützt. Insgesamt muss also in den Schulen noch mehr internes Problembewusstsein geschaffen und der Innovationsgeist geweckt werden.
  • Die technische Grundausstattung an Schulen muss deutlich verbessert werden. Die Anschaffung von Computern und Tablets sowie die Bereitstellung von WLAN geht natürlich bei Anschaffung und Wartung mit erheblichen Kosten einher. Für die finanzielle Förderung von Schulen sind grundsätzlich Städte und Kreise verantwortlich.
  • Gerade älteren Lehrern mangelt es nicht nur an der Bereitschaft einen digitalen Wandel mitzugestalten, sondern auch an der notwendigen Digitalkompetenz. Diese Defizite müssen durch kostspielige Weiterbildungen ausgeglichen werden.
  • Für Schulen steht die Digitalisierungsreise entsprechend noch an ihrem Anfang. Es wird spannend zu beobachten, welche Trends sich in den nächsten Monaten durchsetzen werden und wie die immanenten Veränderungen von Schülern und Lehrern aufgenommen werden.

Medizin und Pflegeeinrichtungen

Im medizinischen Sektor kann die Digitalisierung neue Behandlungsmethoden eröffnen und eine bessere Versorgung bei diversen Krankheitsbildern gewährleisten. Zu diesem Zweck werden seit einigen Jahren vielversprechende Ansätze verfolgt:

Sämtliche Patientendaten können elektronisch verarbeitet und effektiver verwaltet werden.

  • Durch computergestützte Untersuchung und Anamnese lassen sich Diagnosen schneller und präziser stellen. Der Arzt kann auf medizinische Datenbanken zurückgreifen, aus denen anhand von Symptomen und Krankheitsgeschichte des Patienten Diagnosen und Therapieansätze abgeleitet werden können.
  • In der Chirurgie lässt sich Augmented Reality vielfältig einsetzen. Über Datenbrillen können Chirurgen während einer OP Befunde wie Röntgenbilder, Herzfrequenzen etc. verfolgen, ohne den Blick vom Patienten abzuwenden. Außerdem ist es möglich, die OP aufzuzeichnen und bei Komplikationen direkt einen externen Experten zu konsultieren. Die erste durch Augmented Reality assistierte Operation fand bereits im Jahr 2004 statt, seither wird die Technologie immer weiter entwickelt.
  • Auch in der chirurgischen Ausbildung kommt Augmented Reality vermehrt zum Einsatz und bietet eine attraktive Ergänzung der klassischen Lernmethoden.
  • Das weite Feld der Telemedizin gewinnt im Zuge der Digitalisierung ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Medizinische Bilder können zwischen Spezialisten mit Leichtigkeit ausgetauscht werden, Ferndiagnosen sind leichter vornehmbar und durch den Einsatz von Telemonitoring werden Krankenhäuser entlastet.

Die verwschiedenen digitalen Technologien und ihre Anwendungen werden unter dem Begriff „E-Health“ zusammengefasst.

Energieunternehmen

Auch für die deutsche Energiebranche ist die Digitalisierung ein brisantes Thema, das von vielen Unternehmen häufig jedoch sogar als Bedrohung empfunden wird. Angesichts der immensen Herausforderungen mit denen sich die Energieunternehmen heutzutage konfrontiert sehen, ist das zwar verständlich, gleichzeitig ist aber unbestritten, dass die Digitalisierung essentiell für ihre erfolgreiche Zukunft ist. Neben den typischen Risiken, die mit Innovationen einhergehen, bieten sich große Chancen für die Unternehmen:

  • Durch moderne Sensoren an Geräten und computergestützte Auswertung der Daten kann die Wartungsplanung deutlich verbessert werden. Wartungen müssen nicht mehr auf Verdacht und in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, sondern nur noch, wenn die Geräte entsprechende Rückmeldungen geben. Auf diese Weise können viele wertvolle Serviceressourcen eingespart werden.
  • Die automatische Zählerstanderfassung bei Strom- und Wärmezählern hat sich in weiten Teilen Deutschlands bereits durchgesetzt. Diese Automatisierung muss noch weiter vorangetrieben und auf weitere Bereiche wie Anbieter- oder Produktwechsel ausgeweitet werden. Das Ergebnis sind schnellere Resultate für den Kunden und Kosteneinsparungen in den Unternehmen. Beides ist essentiell, um konkurrenzfähig zu bleiben.
  • Durch moderne Geräte lassen sich immer präzisere Informationen über das Nutzerverhalten der Kunden erfassen und auswerten. Auf Basis der kumulierten Daten können anschließend automatisiert individuelle Angebote erstellt werden, die auf das Konsumverhalten der Kunden abgestimmt sind. Auch Up- und Crossselling lassen sich effektiver gestalten.
  • Trend Smart Home: Gadgets wie das Nest-Thermostat von Google halten verstärkt Einzug in den Haushalten. Um derartige Smart-Home-Geräte herum lässt sich das Dienstleistungs- und Produktspektrum der Energieversorger ausbauen.

Logistikunternehmen

Auch in der Logistikbranche spielt die Digitalisierung bereits seit einigen Jahren eine gewichtige Rolle. Entsprechend fortschrittlich präsentieren sich viele Unternehmen. Das liegt aber vor allem daran, dass die neuen Technologien inzwischen bereits eine Voraussetzung sind, um den stetig wachsenden Kundenerwartungen noch zu entsprechen. Immer mehr Güter sollen immer schneller, effektiver und schadstoffärmer von A nach B transportiert werden. Hierbei leistet vor allem die intelligente Datenerfassung und -auswertung den Unternehmen wertvolle Dienste, so dass sich beispielsweise folgende Vorteile ergeben:

  • Effektive Zusammenfassung von Sendungen, um Arbeitsaufwand zu minimieren
  • Genauere Planung der Lieferzeiten
  • Problemvermeidung und Fehlerreduzierung
  • Flexibilität bei Routen und Verkehrsträgern
  • Zusammenarbeit in der Supply Chain kann besser aufeinander abgestimmt werden.

Die dafür notwendige IT-Ausrüstung ist in der Anschaffung zwar kostspielig, zahlt sich auf lange Sicht aber aus. Für Unternehmen, die hohe Ausgaben zu Beginn scheuen oder nicht über das notwendige Budget verfügen, stehen attraktive Software-Mietmodelle (SaaS) zur Verfügung, mit denen kostengünstig die Möglichkeiten der Digitalisierung ausprobiert werden können.