Nachhaltige Mobilität

Car Sharing - Modelle, Vorteile, praktischer Nutzung

Wie Car Sharing funktioniert, welche Vorteile man hat und welche Konzepte es gibt, erfahren Sie hier, denn die Zahlen zeigen es: Car Sharing wird immer beliebter. So wie vor allem in Städten der Trend zum Wohnen ohne Auto geht, warten Car Sharing Anbieter seit Jahren mit steigenden Teilnehmerzahlen auf.

Raus aus der Öko-Ecke - Car Sharing ist in. Das zeigt sich nicht nur an kontinuierlich steigenden Nutzerzahlen, sondern auch an der steigenden Zahl neuer Anbieter. Diese stellen mit neuen Konzepten eine Alternative zu den althergebrachten Angeboten dar.

Das durch Nichtnutzung zum "Stehzeug" mutierende Fahrzeug, der Mangel an Parkplätzen, Stau und stockender Verkehr durch zu viele PKWs, machen Auto-Teilen für alle attraktiver, denn ein Car Sharing Fahrzeug ersetzt 5 - 10 Privatautos.

Neben Privatpersonen können auch Unternehmen durch Car Sharing direkt profitieren. Durch das Teilen von Fixkosten ergeben sich wirtschaftliche Vorteile für alle Nutzer.

Welche Konzepte und Vorteile es gibt und wie die praktische Nutzung aussieht, erfahren Sie in unserem Merkblatt. Daneben erhalten Sie auch Kontaktdaten zu Anbietern in München und Umland.

Neues CarSharing-Gesetz seit 1. September 2017

Car sharing , pick me up , auto drive and internet of things in smart car concept. Hand holding smart phone and application dashboard with blur car parking background.
© zapp2photo / fotolia

Am 1. September 2017 tritt das neue Carsharinggesetz in Kraft.

Das ist neu am Gesetz für Carsharing:

  • Kommunen dürfen nun offiziell Carsharing-Anbietern Parkprivilegien für ihre Fahrzeuge einräumen, indem z.B. separate Parkflächen oder gebührenfreies Parken ausgewiesen werden können.
  • Carsharing-Flotten mit Elektroantrieben zu denen auch Hybridantriebe zählen, können dabei bevorzugt werden.
  • Die Vergabe entsprechender Privilegien läuft dabei über ein kommunales Auswahlverfahren. Stationsbasierte Carsharing-Anbieter können sich hier besonders um ausgewiesene Parkflächen im öffentlichen Straßenraum bewerben. Bei entsprechender Eignung erhalten sie dann ein maximal achtjähriges Sondernutzungsrecht für diese Flächen, bei denen sie auch gegebenenfalls entsprechende bauliche Maßnahmen zur Sperrung für Nichtberechtigte anbringen dürfen.

Der Vorteil des Gesetzesbeschlusses besteht u. a. in der Verlagerung von Carsharing-Standorten in den besser sichtbaren "öffentlichen Raum" und damit an zentralere Standorte.

Ziel des Gesetzes ist die Förderung umweltfreundlicherer Mobilitätsalternativen, zur Verringerung verkehrsbedingter Luftschadstoffe sowie Klimagasemissionen.