Zum Download: Vorträge der Veranstaltung zu Registrierkassen

Elektronische Kassen – jetzt handeln!

Am 31. Dezember 2016 lief die Übergangsfrist für ältere elektronische Kassen aus. Wer nicht in neue investiert hat, muss mit Forderungen der Finanzbehörden rechnen. Höhere Anforderungen werden auch an den Manipulationsschutz von Kassen gestellt. Betroffen sind besonders bargeldintensive Branchen. Was zu tun ist, erläutern Downloads einer IHK-Veranstaltung zu elektronischen Kassen.

Erfahrene Referenten, rund 200 Teilnehmer. Steuerliche Anforderungen an Kassen standen im Mittelpunkt einer IHK-Veranstaltung, die am 30. November 2016 in München stattfand. Dass die Veranstaltung so gut besucht war, zeigt die Brisanz des Themas: Kassen und Kassensysteme geraten immer mehr in den Fokus der Finanzverwaltung.

Betroffen sind insbesondere Unternehmen aus bargeldintensiven Branchen. Bei Beanstandungen durch Betriebsprüfer kann es zu Hinzuschätzungen und Sanktionen kommen. Zudem lief eine steuerliche Übergangsregelung für elektronische Altkassen bis spätestens Ende 2016 aus. Auch sind zukünftige Gesetzesänderungen zum Manipulationsschutz von Kassen zu beachten.

Kathrin Wickenhäuser-Egger, Vizepräsidentin der IHK für München und Oberbayern, führte in die Veranstaltung ein, die in Kooperation mit der Steuerberaterkammer München durchgeführt wurde. Ziel sei gewesen, für das Thema zu sensibilisieren.

Alexander Müller, Betriebsprüfer beim Finanzamt München, erläuterte die Grundsätze ordnungsgemäßer Kassenführung aus Sicht der Finanzverwaltung. Müller betontein seinem Vortrag die besondere Bedeutung von guter Dokumentation.

Florian Bogner, bayerischer Landesbeauftragter des Deutschen Fachverbandes für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik e.V., ging in seinen Ausführungen auf die technischen Funktionen und Möglichkeiten von Kassen ein. Er riet dazu, dass die Unternehmen sich mit ihrem Kassenhersteller in Verbindung setzen sollten, um zu prüfen, ob die Kassen den Erfordernissen entsprechen.

Peter Nöscher, Mitglied des Vorstands der Steuerberaterkammer München, beleuchtete in seiner Präsentation die Zukunft der Kassenführung aus Sicht des steuerberatenden Berufes. Er rief dazu auf, die Frage der Digitalisierung nicht nur auf Kassen zu beschränken, sondern die gesamten Unternehmensprozesse zu prüfen.