Fußball WM: Spiel am 23. Juni 2018

Deutschland gegen Schweden

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Am 23. Juni 2018 war es so weit: Die deutsche Nationalmannschaft trat gegen Schweden bei der WM in Russland an. Dabei wartet Schweden schon seit zwölf Jahren, um wieder bei einer Fußball-WM dabei zu sein. Wie sich die beiden Länder im wirtschaftlichen Vergleich schlagen, erfahren Sie hier.

Deutschland und Schweden als Wirtschaftspartner

Schweden gehörte 2017 zu den 40 wichtigsten Handelspartnern (Platz 20) Bayerns mit einem Handelsvolumen von rund 5,1 Mrd. Euro (laut Bayerischem Landesamt für Statistik). Die Lage könnte sich durchaus ändern: Das „East-Link-Projekt“ - die erste Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke im schwedischen Königreich - bietet gute Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen in der Bahntechnikbranche.

Daten zu Schweden:

  • Fläche: 450.295 km²‎
  • Einwohner (2018): 10,3 Mio.‎
  • Bevölkerungsdichte (2018): 22,9 Einwohner/km²‎
  • Geschäftssprache: Schwedisch, Englisch
  • Währung: Schwedische Krone (SKE)
  • Bruttoinlandsprodukt (Jahresmittel 2017): 485,2 Mrd. Euro
  • BIP-Wachstum (2017): 2,4 %
  • Größter Importpartner (2017): Deutschland
  • Größter Exportpartner (2017): Deutschland

Eine kulturelle Kuriosität der Schweden ist die bekannte Kaffeepause („Fika“). Dabei geht es um den informellen Austausch und das Knüpfen von Beziehungen. Auch in Unternehmen ist „Fika“ fester Bestandteil der Kultur.

Außenhandelszahlen Bayern - Schweden (2017):‎

  • Handelsvolumen: 5.102 Mio Euro (Platz 20)
  • Außenbeitrag: 2.119,2 Mio Euro (Platz 25)
  • Export: 3.611 Mio. Euro (Platz 16), -1,6% Veränderungen zum Vorjahr
  • Hauptexportgüter: Kraftwagen und Kraftwagenteile, Maschinen, Datenverarbeitungsgeräte, elektronische, chemische und optische Erzeugnisse
  • Import: 1.492 Mio Euro (Platz 25), +11,3% Veränderung zum Vorjahr
  • Hauptimportgüter: Papier, Pappe und Waren daraus, Metalle, Sonstige Waren, Maschinen

Wirtschaftliche Stärken und Schwächen Schwedens

StärkenSchwächen
Offene, vielfältige und wettbewerbsfähige WirtschaftAnspannung auf dem Immobilienmarkt insbesondere in den Städten
Spezialisierung in Hightech-Produkten und der grünen MarktwirtschaftErhebliche Haushaltsschulden
Guter Zustand der staatlichen FinanzenHoch konzentriertes Bankwesen
Positive HandelsbilanzSensibel auf zyklische Schwankungen
Robuste Binnenwirtschaft 
Zunehmend dynamische Demographie 

Unmittelbare und mittelbare Direktinvestitionen in/aus Gastland (2015)‎

Bayern investiert in Schweden:

  • Unmittelbare und mittelbare Direktinvestitionen in €: 1.970 Mio.
  • Niederlassungen: 133
  • Beschäftigte: 11.000
  • Umsatz in €: 7,5 Mrd.

Meldepflichtig sind Unternehmen ab einer Bilanzsumme von 3 Mio. Euro.